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Rückblick: Filme, Serien & Dokus, die ich gesehen habe

Im März habe ich eine Liste aller Filme und Serien gepostet, die ich bis dato gesehen hatte. Dieser Post kam bei euch sehr gut an, ist er doch noch ein wenig aussagekräftiger als Tipps zu Filmen, die ich noch nicht gesehen habe. Außerdem gibt es natürlich so viel mehr zu sehen, als „nur” aktuelle Kinofilme. Vielleicht finden ja einige von euch ein paar neue Ideen durch diesen Post, ich würde mich freuen. Es folgen also alle (fast) Filme, Serien und Dokumentationen, die ich von April bis Ende Juli gesehen habe.

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Filme

Call Me By Your Name: Ein sehr intensiver und ästhetischer Film über einen Jugendlichen, der sich im malerischen Italien in einen Studenten seines Vaters verliebt. Ich habe ihn im Kino gesehen und bereue es nicht – ein Film, der eine große Leinwand verdient. Falls ihr ihn verpasst habt, gibt es ihn mittlerweile aber auch schon auf DVD*.

Dinky Sinky: Dieser deutsche Spielfilm handelt von einer Frau Mitte 30, deren sehnlichster Wunsch es ist, ein Kind zu bekommen – und die genau diesen Wunsch nicht erfüllt bekommt. Zuerst zerbricht ihre Partnerschaft daran, dann geht es in ihrem Job als Lehrerin bergab, bis ihr Leben völlig außer Kontrolle gerät. Ich hatte keinen Spaß mit diesem Film. Versprochen hatte ich mir eine Dramödie oder wenn nicht, dann wenigstens eine Botschaft, mit der man aus diesem Film herausgeht. Stattdessen wurden permanent Schlüsselszenen ausgelassen und die Handlung ohne Kontext erst Monate später wieder aufgenommen. Kann man sich in meinen Augen sparen.

La Isla Minima – Mörderland: Diesen Krimi hatte ich bereits einmal im Rahmen der Kinotipps vorgestellt, nun lief er bei Arte. Spannend gemacht und lohnenswert! Leider ist er nicht in der Arte Mediathek verfügbar, sondern nur auf DVD*. Oder ihr habt ein bisschen Geduld, er wird sicher bald noch einmal ausgestrahlt.

Serien

Bates Motel Staffel 5: Schade, dass diese Serie nun zu Ende ist! Die letzte Staffel hat mir noch einmal gut gefallen und hat der Serie meiner Meinung nach einen würdigen Abschluss verliehen. Abrufbar bei Netflix oder auf DVD* verfügbar.

Gypsy Staffel 1: Die Serie über eine Psychotherapeutin (Naomi Watts), die die Grenze zu ihren Patienten mehr als überschreitet, fand ich sehr spannend und habe sie gerne gesehen! Sie ist derzeit leider nur auf Netflix verfügbar. Hier ist der Trailer.

Ku’Damm 59: Habe ich gesehen, weil ich bereits Ku’Damm 56 gesehen hatte und wissen wollte, wie es weitergeht. Nicht meine Lieblingsserie, aber es war dennoch ganz gute Unterhaltung zum Thema Aufbruch der Jugend in den 1960er Jahren. Ihr könnt alle 3 Teile hier kostenlos ansehen.

Pretty Little Liars Staffel 7: Das war’s dann wohl. Insgesamt war ich nicht mehr mit sonderlich großer Begeisterung dabei, sondern wollte die Serie einfach langsam abschließen. Die Auflösung fand ich auch mehr als dürftig. Schade! Zu sehen auf Netflix oder auf DVD*.

Riverdale Staffel 2: Da muss ich vermutlich nicht mehr so viel zu sagen. Ich bleibe weiter dran und freue mich auf Staffel 3.

Safe Staffel 1: Die neue Serie mit Michael C. Hall (bekannt aus Dexter) in der Hauptrolle (und als Produzent) hat mir sehr gut gefallen! Eine Serie um einen spannenden Vermissten-Fall mit vielen Irrungen und Wirrungen, dabei nicht zu brutal oder blutrünstig. Zu sehen ebenfalls nur bei Netflix. Hier geht’s zum Trailer.

Dokumentationen

Avicii: True Stories: Eine unglaublich traurige Dokumentation, die mich sehr mitgenommen und gepackt hat. Völlig egal, ob ihr Avicii als Künstler mochtet oder nicht, aber diese Dokumentation lohnt sich. Sie zeigt ehrlich und hautnah das Leben eines introvertierten und sehr talentierten Künstlers, der in die Öffentlichkeit gedrängt wird und daran kaputt geht, über mehrere Jahre völlig wider seiner Natur und seines Charakters zu leben. Gesehen habe ich sie auf Netflix. Hier kommt ihr zum Trailer.

Drogenrepublik Deutschland: Eine interessante Dokumentation, die den Fragen nachgeht, warum Menschen Drogen nehmen und ob diese im Falle schwerer Krankheiten sogar bereichernd sein können. Kostenlos abrufbar in der ARD Mediathek.

Mord in Freiburg: Der Mordfall Maria L., die im Jahr 2016 in Freiburg von einem Flüchtling aus Afghanistan ermordet wurde, wird jedem noch in Erinnerung sein. Die Dokumentation fand ich vor allem deshalb gut, weil sie noch einmal genau das Verhalten der Medien in diesem Fall (z. B. die Frage, warum über den Fall nicht in der Tagesschau berichtet wurde etc.) analysiert. Abrufbar kostenlos in der ARD Mediathek.

Vorwärts ins Leben: Ein Team des ZDF hat den bei Wetten dass..? verunglückten Samuel Koch über mehrere Jahre filmisch begleitet. Das Ergebnis könnt ihr hier kostenlos in der ZDF Mediathek ansehen.

3 Comments
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3 Comments

  • Sandy

    Nach wie vor bin ich zögerlich ob ich die Leihgebühr bei meinem Anbieter für „Call me by your name“ investieren möchte. Die Einen sind begeistert (sie wie du) und die anderen beschreiben den Film als zeitverschwendend und langweilig. Obwohl ich ruhigeres Kino schon sehr mag. Hmmm….Vielleicht muss ich erst noch mehr in Stimmung kommen.

    Bei „Riverdale“ muss ich endlich wieder einsteigen. Ich hänge immer noch in der zweiten Staffel (Folge 2 o. 3). Aber wenn du sagst, das lohnt sich, dann geht es bald weiter. 🙂

    Sonnige Grüße
    Sandy

    • schonhalbelf

      Zeitverschwendend finde ich ihn wirklich gar nicht, alleine schon aufgrund der Ästhetik. Außerdem fand ich, hat er Themen wie die erste Liebe, aber auch den Umgang der Eltern mit der Homosexualität ihres Kindes sehr berührend dargestellt. Es ist in der Tat kein Actionfilm und mir fallen auf Anhieb viele Menschen ein, die ich nicht mit in diesen Film nehmen würde, aber wenn man einen gewissen „emotionalen Zugang“ zu solchen Themen hat, kann eigentlich nichts schiefgehen. Vielleicht wartest du noch auf einen schönen Herbstabend damit?
      Wenn du ihn guckst, lass mich bitte auf jeden Fall wissen, wie und ob er dir gefallen hat. 🙂
      Liebe Grüße!

  • Sandy

    Danke für deine Einschätzung. Ich mag Indie-Filme ja sehr. Action ist zwar auch gut, aber Geschichten die etwas erzählen, hallen länger nach. Lang ist es ja nicht mehr hin bis zum Herbst.
    Ist eine gute Idee. Und ich werde dann sicher irgendwie meine Meinung kundgeben. 🙂

    Lieben Gruß

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  • Ein wenig habe ich mich hier ja schon mit euch über den Roman ausgetauscht und nun gibt‘s meine ausführliche Meinung auf dem Blog. 🙋🏼‍♀️ #dasverschwindenderstephaniemailer #joeldicker #schonhalbelf
  • Seite 78 von 293 und ich kann es kaum abwarten, heute Abend weiter zu lesen. Nach „Das Rauschen in unseren Köpfen“ war für mich klar, auch den zweiten Roman von Svenja Gräfen zu lesen. Auch „Freiraum“ handelt von der Liebe, viel mehr aber noch von der Frage, wie, wo und vor allem mit wem wir in Zeiten von Luxussanierungen und Wohnungsknappheit leben möchten. #freiraum #svenjagräfen #schonhalbelf #ullstein (Unbeauftragte Werbung)
  • Wer meinen Blog schon ein wenig länger liest, weiß, dass ich begeisterte Leserin von Joël Dickers Romanen bin. Entsprechend groß war meine Vorfreude auf „Das Verschwinden der Stephanie Mailer“. Motiviert im Frühling begonnen und dann kam das Leben dazwischen. 🤷🏼‍♀️ ABER: Jetzt habe ich es beendet. Da einige von euch es sicher schon gelesen haben, würde mich sehr interessieren, wie es euch gefallen hat? Vor allem auch im Vergleich zu den beiden Vorgängern. Ich sortiere gerade noch meine Gedanken. 💭 #dasverschwindenderstephaniemailer #joeldicker #krimi (Unbeauftragte Werbung)
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