(Auto-)Biografien

Eva Lohmann – Acht Wochen verrückt

Buch Cover von Eva Lohmann - Acht Wochen verrueckt Rezension

Inhalt kurz zusammengefasst

Was, wenn einem nichts mehr Spaß macht? Wenn einen im Job die leichtesten Aufgaben maßlos überfordern? Wenn die Hausarbeit ein unüberwindbares Hindernis darstellt? Und was, wenn es noch schlimmer wird und einem plötzlich auch die Dinge, die früher ein Spaßgarant waren, nur noch lästig erscheinen?
Mila durchlebt eine depressive Episode und wird schließlich acht Wochen lang in einer psychosomatischen Klinik behandelt. Von diesen acht Wochen (gespickt von Rückblicken in die Zeit vor der Klinik) erzählt Mila aka Eva Lohmann auf eine sehr ehrliche und trotz aller Ernsthaftigkeit des Themas humorvolle Art.

Wie war’s?

Ich habe entgegen der Erscheinungsreihenfolge gelesen, was nicht weiter schlimm ist, da Lohmanns Romane in keiner Verbindung zueinander stehen. „Kuckucksmädchen“ gefiel mir sehr gut und dasselbe kann ich auch von „Acht Wochen verrückt“ behaupten. Ich habe es innerhalb eines Tages am Stück gelesen (kommt davon, wenn man in einem vereisten Flugzeug auf dem Flughafen festsitzt) und habe mich jede einzelne Seite lang bestens unterhalten gefühlt. Lohmanns drittes Buch werde ich auf jeden Fall auch lesen!

Eine kurze Passage aus dem Buch

Mein Freund saß neben mir. Starrte mich an. Er, den ich in den Jahren nie habe weinen sehen, weinte plötzlich auch. Es war der Moment, in dem ich realisierte, dass ich krank sein muss.

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9. Februar 2015
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  • Wer meinen Blog schon ein wenig länger liest, weiß, dass ich begeisterte Leserin von Joël Dickers Romanen bin. Entsprechend groß war meine Vorfreude auf „Das Verschwinden der Stephanie Mailer“. Motiviert im Frühling begonnen und dann kam das Leben dazwischen. 🤷🏼‍♀️ ABER: Jetzt habe ich es beendet. Da einige von euch es sicher schon gelesen haben, würde mich sehr interessieren, wie es euch gefallen hat? Vor allem auch im Vergleich zu den beiden Vorgängern. Ich sortiere gerade noch meine Gedanken. 💭 #dasverschwindenderstephaniemailer #joeldicker #krimi (Unbeauftragte Werbung)
  • „Becoming“ von Michelle Obama ist mehr als eine Autobiografie - es ist ein Plädoyer für mehr Mut, Unabhängigkeit, Selbst- und Nächstenliebe. Mehr dazu und 5 Tipps, die ich aus dem (Hör-)Buch mitgenommen habe, findet ihr jetzt auf schonhalbelf.de #becoming #michelleobama #hörbuch (Unbeauftragte Werbung)
  • #fürmehrrealitätaufinstagram Achtung, Text-Bild-Schere: Ich glaube, bei fast keinem anderen Thema vergessen Menschen ihren Anstand so sehr wie bei Kindern. In meinen Augen ist es nicht okay, Menschen, die nicht zum Kreise der engsten Vertrauten zählen, z. B. folgende Fragen zu stellen: Bist du schwanger? Warum willst du (k)ein Kind? Wann kommt das zweite Kind? Du stillst doch, oder?! War das Kind geplant?! 🙅🏼‍♀️ Welche Fragen sind für euch tabu? Ich würde mich über eine kleine Sammlung hier freuen, vielleicht regt sie ja zum Nachdenken an. 🙂
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  • 🌼🌸 In den letzten Wochen habe ich endlich mal wieder ein paar handgeschriebene Briefe und Karten verfasst - hätte ich schon viel eher mal tun sollen. Wer von euch schreibt denn auch noch gerne Post von Hand? Und vor allem: Wem schreibt ihr? 💌 (Unbeauftragte Werbung)
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  • Früher selbstverständlich, jetzt geradezu erwähnenswert: Ich habe heute gelesen! So richtig 100 Seiten am Stück! Und gemerkt, wie sehr ich es vermisst habe. Ich hoffe, es morgen beenden und mich ganz bald meinem anderen angefangenen Buch „Das Verschwinden der Stephanie Mailer“ widmen zu können. Hier warten noch so viele spannende weitere Bücher, aber der Deal ist, erstmal meine beiden bereits begonnenen zu beenden. ❌ #alleswasichweißüberdieliebe #dollyalderton #dasverschwindenderstephaniemailer @kiwi_verlag @piperverlag (Unbezahlte Werbung)

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