(Auto-)Biografien

Eva Lohmann – Acht Wochen verrückt

Buch Cover von Eva Lohmann - Acht Wochen verrueckt Rezension

Inhalt kurz zusammengefasst

Was, wenn einem nichts mehr Spaß macht? Wenn einen im Job die leichtesten Aufgaben maßlos überfordern? Wenn die Hausarbeit ein unüberwindbares Hindernis darstellt? Und was, wenn es noch schlimmer wird und einem plötzlich auch die Dinge, die früher ein Spaßgarant waren, nur noch lästig erscheinen?
Mila durchlebt eine depressive Episode und wird schließlich acht Wochen lang in einer psychosomatischen Klinik behandelt. Von diesen acht Wochen (gespickt von Rückblicken in die Zeit vor der Klinik) erzählt Mila aka Eva Lohmann auf eine sehr ehrliche und trotz aller Ernsthaftigkeit des Themas humorvolle Art.

Wie war’s?

Ich habe entgegen der Erscheinungsreihenfolge gelesen, was nicht weiter schlimm ist, da Lohmanns Romane in keiner Verbindung zueinander stehen. „Kuckucksmädchen“ gefiel mir sehr gut und dasselbe kann ich auch von „Acht Wochen verrückt“ behaupten. Ich habe es innerhalb eines Tages am Stück gelesen (kommt davon, wenn man in einem vereisten Flugzeug auf dem Flughafen festsitzt) und habe mich jede einzelne Seite lang bestens unterhalten gefühlt. Lohmanns drittes Buch werde ich auf jeden Fall auch lesen!

Eine kurze Passage aus dem Buch

Mein Freund saß neben mir. Starrte mich an. Er, den ich in den Jahren nie habe weinen sehen, weinte plötzlich auch. Es war der Moment, in dem ich realisierte, dass ich krank sein muss.

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9. Februar 2015
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  • „Was hat sie zu dir gesagt?”
„Haargenau das Gleiche.”
„Dass du zu gut für mich bist?”
„Ha, ha.” Tom klingt nicht wirklich belustigt.
„Kennst du meine Mutter? Nein, natürlich nicht. Aber das Entscheidende ist: Ich habe „Scheiß drauf.” gesagt und dich trotzdem geheiratet. Wir gegen den Rest der Welt.”
„Zumindest wir gegen deine Mutter. Der Rest der Welt hat mit Freude oder völligem Desinteresse reagiert.”
(Nick Hornby, Keiner hat gesagt, dass du ausziehen sollst, Kiepenheuer & Witsch) 
Mehr über Nick Hornbys neuen Roman findet ihr jetzt auf dem Blog. 🙂 #nickhornby #keinerhatgesagtdassduausziehensollst #schonhalbelf (Unbeauftragte Werbung)
  • Als der Golden State Killer seine erste Tat begeht, ist Michelle McNamara noch ein Kind. Jahre später gründet sie als Erwachsene die erfolgreiche Seite TrueCrime Diary, auf der sie ungelöste Kriminalfälle sammelte und mit anderen Interessierten zu lösen versuchte. In „Ich ging in die Dunkelheit“ erzählt sie von ihrer obsessiven Suche nach einem Mann, der mindestens zwölf Morde, 45 Vergewaltigungen und 120 Einbrüche in Kalifornien begangen haben soll. Mehr dazu gibt‘s wie immer auf dem Blog. #ichgingindiedunkelheit #michellemcnamara #truecrime (Unbeauftragte Werbung)
  • Wenn aus einem Versehen Tradition wird. ✌🏻 Danke! #postkartenliebe #postkarten #postkarte
  • Habe endlich darüber gebloggt, nachdem ich es verschlungen habe. Kauft es, lest es, ihr werdet es nicht bereuen. Over and out. #nixpassiert #kathrinweßling #kathrinwessling (Unbeauftragte Werbung)
  • Kein Filter und keine Bearbeitung nötig. 💝
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