(Auto-)Biografien

Eva Lohmann – Acht Wochen verrückt

Buch Cover von Eva Lohmann - Acht Wochen verrueckt Rezension

Inhalt kurz zusammengefasst

Was, wenn einem nichts mehr Spaß macht? Wenn einen im Job die leichtesten Aufgaben maßlos überfordern? Wenn die Hausarbeit ein unüberwindbares Hindernis darstellt? Und was, wenn es noch schlimmer wird und einem plötzlich auch die Dinge, die früher ein Spaßgarant waren, nur noch lästig erscheinen?
Mila durchlebt eine depressive Episode und wird schließlich acht Wochen lang in einer psychosomatischen Klinik behandelt. Von diesen acht Wochen (gespickt von Rückblicken in die Zeit vor der Klinik) erzählt Mila aka Eva Lohmann auf eine sehr ehrliche und trotz aller Ernsthaftigkeit des Themas humorvolle Art.

Wie war’s?

Ich habe entgegen der Erscheinungsreihenfolge gelesen, was nicht weiter schlimm ist, da Lohmanns Romane in keiner Verbindung zueinander stehen. „Kuckucksmädchen“ gefiel mir sehr gut und dasselbe kann ich auch von „Acht Wochen verrückt“ behaupten. Ich habe es innerhalb eines Tages am Stück gelesen (kommt davon, wenn man in einem vereisten Flugzeug auf dem Flughafen festsitzt) und habe mich jede einzelne Seite lang bestens unterhalten gefühlt. Lohmanns drittes Buch werde ich auf jeden Fall auch lesen!

Eine kurze Passage aus dem Buch

Mein Freund saß neben mir. Starrte mich an. Er, den ich in den Jahren nie habe weinen sehen, weinte plötzlich auch. Es war der Moment, in dem ich realisierte, dass ich krank sein muss.

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9. Februar 2015
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  • Im Juli 2011 erschüttern die Anschläge in Oslo und auf der Insel Utøya Menschen weltweit. Sella fühlt sich in besonderem Maß betroffen, da die Tochter ihrer Nachbarn zu den Todesopfern gehört. Meine Gedanken zu diesem Roman findet ihr jetzt auf dem Blog. #schonhalbelf #vatermutterkim #eivindhofstadevjemo #luftschachtverlag (Unbeauftragte/unbezahlte Werbung)
  • „Manche Frauen betreten den Kreißsaal im Jahr 2019 und kommen im Jahr 1950 wieder raus.“ - ein Zitat, das nicht aus diesem Roman stammt, den Ausgangspunkt für die Geschichte jedoch ziemlich gut trifft. Alle Details zu „Jesolo“ von Tanja Raich findet ihr auf dem Blog. #schonhalbelf #Jesolo #tanjaraich
  • Wohnen ist meinen Augen eines DER Themen (nicht nur)  meiner Generation. Traurigerweise stellt sich für die meisten gar nicht mehr die Frage, wie sie wohnen möchten, sondern viel mehr, wie und wo sie überhaupt noch wohnen können. Dieser Thematik widmet sich auch Svenja Gräfen in ihrem zweiten Roman „Freiraum“. Ich freue mich, wenn ihr den Blogpost dazu lest! #freiraum #svenjagräfen #ullstein #ullsteinfünf (Unbeauftragte Werbung)
  • Man kann nicht alles mögen. Dieses Buch zum Beispiel. Ich hatte durch eine vorangegangene Empfehlung recht hohe Erwartungen, die aber leider nicht erfüllt werden konnten (Begründung gibt's auf dem Blog). Wer von euch hat es auch gelesen und wie hat es euch gefallen? #schonhalbelf #alleswasichweißüberdieliebe
  • Ein wenig habe ich mich hier ja schon mit euch über den Roman ausgetauscht und nun gibt‘s meine ausführliche Meinung auf dem Blog. 🙋🏼‍♀️ #dasverschwindenderstephaniemailer #joeldicker #schonhalbelf
  • Seite 78 von 293 und ich kann es kaum abwarten, heute Abend weiter zu lesen. Nach „Das Rauschen in unseren Köpfen“ war für mich klar, auch den zweiten Roman von Svenja Gräfen zu lesen. Auch „Freiraum“ handelt von der Liebe, viel mehr aber noch von der Frage, wie, wo und vor allem mit wem wir in Zeiten von Luxussanierungen und Wohnungsknappheit leben möchten. #freiraum #svenjagräfen #schonhalbelf #ullstein (Unbeauftragte Werbung)

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