Liebe Young Adult

Alexa von Heyden – Meine Sonne. Mein Mond. Meine Sterne.

Inhalt kurz zusammengefasst

Sunny und Magnus trennen sich nach zwölf Jahren Beziehung. Sunny verlässt die gemeinsame Wohnung, die DIE Wohnung werden sollte und puzzelt in mühevoller Kleinarbeit die kleinen und großen Trümmer ihres Lebens wieder zusammen. Langsam aber sicher schafft sie es, ins Leben zurückzukehren und wieder nach vorne zu blicken.

Wie war’s?

Nach „Hinter dem Blau“ war ich sehr gespannt auf von Heydens zweiten Roman – im Gegensatz zu ihrem ersten Buch hat den Inhalt ihres zweiten Romans wohl nahezu jede(r) in abgeschwächter oder noch schlimmerer Form schon einmal durchlebt. In puncto Stil ähnelt es dem ersten Roman sehr (logisch, ist ja auch dessen Fortsetzung) und von Heyden beweist, dass sie auch über ein so „alltägliches“ Thema unterhaltsam schreiben kann. Der große Pluspunkt dieser Erzählung ist wohl der der Wiedererkennung – man leidet mit, kann die von ihr beschriebenen Situationen sehr gut nachvollziehen oder fühlt sich unbehaglich, weil man eine Spur zu viel an eigene Erfahrungen erinnert wird (und sei es nur in Bezug auf Sunnys Arbeitsleben…). Dennoch liest sich auch dieser Roman sehr schnell herunter und beschäftigt einen nicht für lange Zeit.
Dicker Minuspunkt: Das Lektorat! Dieses Buch toppt wirklich alles, was ich puncto „schlechtes Lektorat“ jemals gesehen habe. Ich habe aufgehört, die vielen, vielen, vielen Rechtschreib- und Tippfehler zu zählen. Sowas darf nicht in den Druck gehen und es tut mir für das Buch aufrichtig leid. Liebe Alexa: Schick‘ mir gerne deinen dritten Roman zum Korrekturlesen, wir bekommen das besser hin…!

Eine kurze Passage aus dem Buch

Magnus hat es zuerst ausgesprochen. Ich habe seinen Vorschlag angenommen, aber dabei geheult und mit dem Kopf geschüttelt. So ähnlich muss sich jemand fühlen, der unter Folter Mord gesteht: Man weiß, dass es nicht richtig ist, aber man will, dass das Gebrüll um einen herum endlich aufhört.

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  • Im Juli 2011 erschüttern die Anschläge in Oslo und auf der Insel Utøya Menschen weltweit. Sella fühlt sich in besonderem Maß betroffen, da die Tochter ihrer Nachbarn zu den Todesopfern gehört. Meine Gedanken zu diesem Roman findet ihr jetzt auf dem Blog. #schonhalbelf #vatermutterkim #eivindhofstadevjemo #luftschachtverlag (Unbeauftragte/unbezahlte Werbung)
  • „Manche Frauen betreten den Kreißsaal im Jahr 2019 und kommen im Jahr 1950 wieder raus.“ - ein Zitat, das nicht aus diesem Roman stammt, den Ausgangspunkt für die Geschichte jedoch ziemlich gut trifft. Alle Details zu „Jesolo“ von Tanja Raich findet ihr auf dem Blog. #schonhalbelf #Jesolo #tanjaraich
  • Wohnen ist meinen Augen eines DER Themen (nicht nur)  meiner Generation. Traurigerweise stellt sich für die meisten gar nicht mehr die Frage, wie sie wohnen möchten, sondern viel mehr, wie und wo sie überhaupt noch wohnen können. Dieser Thematik widmet sich auch Svenja Gräfen in ihrem zweiten Roman „Freiraum“. Ich freue mich, wenn ihr den Blogpost dazu lest! #freiraum #svenjagräfen #ullstein #ullsteinfünf (Unbeauftragte Werbung)
  • Man kann nicht alles mögen. Dieses Buch zum Beispiel. Ich hatte durch eine vorangegangene Empfehlung recht hohe Erwartungen, die aber leider nicht erfüllt werden konnten (Begründung gibt's auf dem Blog). Wer von euch hat es auch gelesen und wie hat es euch gefallen? #schonhalbelf #alleswasichweißüberdieliebe
  • Ein wenig habe ich mich hier ja schon mit euch über den Roman ausgetauscht und nun gibt‘s meine ausführliche Meinung auf dem Blog. 🙋🏼‍♀️ #dasverschwindenderstephaniemailer #joeldicker #schonhalbelf
  • Seite 78 von 293 und ich kann es kaum abwarten, heute Abend weiter zu lesen. Nach „Das Rauschen in unseren Köpfen“ war für mich klar, auch den zweiten Roman von Svenja Gräfen zu lesen. Auch „Freiraum“ handelt von der Liebe, viel mehr aber noch von der Frage, wie, wo und vor allem mit wem wir in Zeiten von Luxussanierungen und Wohnungsknappheit leben möchten. #freiraum #svenjagräfen #schonhalbelf #ullstein (Unbeauftragte Werbung)

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