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Eva Lohmann – Kuckucksmädchen

Eva Lohmann - Kuckucksmädchen - Buch Kretik / Rezension
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Inhalt kurz zusammengefasst

Wanda, 30, steht vor der Entscheidung, ob sie mit ihrem Freund Jonathan zusammenzuziehen soll – doch das würde bedeuten, sich festzulegen. Statt eine Entscheidung für die Zukunft zu fällen, unternimmt sie eine Reise in die Vergangenheit und überprüft, ob einer ihrer Ex-Freunde nicht doch die bessere Wahl gewesen wäre.

Wie war’s?

Sehr gut! Auf Eva Lohmann war ich durch einige Parallelen in unseren Lebensläufen sowieso neugierig und beide ihre Romane stehen seit längerem auf meiner Leseliste. Als mir meine ehemalige Mitbewohnerin ein Paket mit ihren Lieblingsbüchern schickte, um mir zu helfen, die Zeit nach meinem Unfall im Sommer zu vertreiben, schloss sich der Kreis. Ich bin mir sicher, dass sich viele in Lohmanns Erzählung wiederfinden, die sich übrigens auch durch einen kreativen Einsatz der deutschen Sprache auszeichnet und nicht mit altbekannten Vergleichen und Metaphern arbeitet. Sehr schön!

Eine kurze Passage aus dem Buch

Es steht vor einer kalkweißen Wand, und unter dem Bett, auf dem Parkett, liegt ein weicher, elfenbeinweißer Teppich, der jeden Morgen zuverlässig meine ersten drei Schritte nach dem Aufstehen dämpft. Der Rest des Schlafzimmers ist ebenfalls weiß. Wollweiß, kalkweiß, birkenweiß – der Raum sieht aus wie ein unbeschriebenes Blatt. Ich mag das Gefühl, morgens in einem Berg aus frisch geschlagener Sahne aufzuwachen.

Infos zum Buch

Kuckucksmädchen / Eva Lohmann / Piper / 2012 / 173 Seiten / ISBN: 978-3-492-055468 / Preis: 16,99 Euro /

schonhalbelf

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