(Auto-)Biografien

Alexa von Heyden – Hinter dem Blau

Alexe von Heyden - Hinter dem Blau

Inhalt kurz zusammengefasst

Ein Familienvater und Arzt nimmt sich aufgrund schwerer Depressionen das Leben. 20 Jahre später arbeitet seine Tochter, die zum damaligen Zeitpunkt fünf Jahre alt war, das Geschehnis auf. Alexa von Heyden schildert autobiografisch (mit fiktiven Elementen & Personen), was ihr und ihrer Familie widerfuhr und wie sie ihren Weg fand, ihrem Vater zu vergeben.

Wie war’s?

Ja, ich gebe zu: Bevor ich das Buch in die Hand nahm, war ich ein klein wenig skeptisch, wie der Roman, der mir „nur“ von <a title=“Journelles“ href=“http://www.journelles.de/“ target=“_blank“>Journelles</a> bekannten Autorin wohl aussehen würde. Spätestens nach dem Dialog mit Magnus auf der sechsten Seite hatte sie mich um den Finger gewickelt. Ich habe das Buch innerhalb von zwei Tagen verschlungen und bereits mehrfach weiter empfohlen. Für mich eins der bislang besten Bücher, die ich in diesem Jahr gelesen habe. Umso mehr freue ich mich auf ihren zweiten Roman, der im Oktober erschienen ist!

Eine kurze Passage aus dem Buch

„Ich repariere gleich mal im Hobbykeller den Grill“, sagt mein Vater und streicht mir mit der großen Hand über den Kopf. Es ist Wochenende, Samstagvormittag und die Sonne scheint. Er nimmt eine meiner Haarsträhnen, zieht sie sanft zwischen seinen Fingern hindurch. Ich schaue zu ihm hoch und blinzle der Sonne entgegen. Mein Vater stellt sich vor mich. Er trägt eine Badehose, sein breiter Rücken spendet Schatten. Meine Mutter hat gesagt, dass heute der schönste Tag des Jahres sei. Der Himmel ist knallblau, so blau, dass die Farbe beinahe ins Lila kippt. Mein Vater nennt das ‚Himmellila‘.

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