(Auto-)Biografien

Alexa von Heyden – Hinter dem Blau

Alexe von Heyden - Hinter dem Blau

Inhalt kurz zusammengefasst

Ein Familienvater und Arzt nimmt sich aufgrund schwerer Depressionen das Leben. 20 Jahre später arbeitet seine Tochter, die zum damaligen Zeitpunkt fünf Jahre alt war, das Geschehnis auf. Alexa von Heyden schildert autobiografisch (mit fiktiven Elementen & Personen), was ihr und ihrer Familie widerfuhr und wie sie ihren Weg fand, ihrem Vater zu vergeben.

Wie war’s?

Ja, ich gebe zu: Bevor ich das Buch in die Hand nahm, war ich ein klein wenig skeptisch, wie der Roman, der mir „nur“ von <a title=“Journelles“ href=“http://www.journelles.de/“ target=“_blank“>Journelles</a> bekannten Autorin wohl aussehen würde. Spätestens nach dem Dialog mit Magnus auf der sechsten Seite hatte sie mich um den Finger gewickelt. Ich habe das Buch innerhalb von zwei Tagen verschlungen und bereits mehrfach weiter empfohlen. Für mich eins der bislang besten Bücher, die ich in diesem Jahr gelesen habe. Umso mehr freue ich mich auf ihren zweiten Roman, der im Oktober erschienen ist!

Eine kurze Passage aus dem Buch

„Ich repariere gleich mal im Hobbykeller den Grill“, sagt mein Vater und streicht mir mit der großen Hand über den Kopf. Es ist Wochenende, Samstagvormittag und die Sonne scheint. Er nimmt eine meiner Haarsträhnen, zieht sie sanft zwischen seinen Fingern hindurch. Ich schaue zu ihm hoch und blinzle der Sonne entgegen. Mein Vater stellt sich vor mich. Er trägt eine Badehose, sein breiter Rücken spendet Schatten. Meine Mutter hat gesagt, dass heute der schönste Tag des Jahres sei. Der Himmel ist knallblau, so blau, dass die Farbe beinahe ins Lila kippt. Mein Vater nennt das ‚Himmellila‘.

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  • Im Juli 2011 erschüttern die Anschläge in Oslo und auf der Insel Utøya Menschen weltweit. Sella fühlt sich in besonderem Maß betroffen, da die Tochter ihrer Nachbarn zu den Todesopfern gehört. Meine Gedanken zu diesem Roman findet ihr jetzt auf dem Blog. #schonhalbelf #vatermutterkim #eivindhofstadevjemo #luftschachtverlag (Unbeauftragte/unbezahlte Werbung)
  • „Manche Frauen betreten den Kreißsaal im Jahr 2019 und kommen im Jahr 1950 wieder raus.“ - ein Zitat, das nicht aus diesem Roman stammt, den Ausgangspunkt für die Geschichte jedoch ziemlich gut trifft. Alle Details zu „Jesolo“ von Tanja Raich findet ihr auf dem Blog. #schonhalbelf #Jesolo #tanjaraich
  • Wohnen ist meinen Augen eines DER Themen (nicht nur)  meiner Generation. Traurigerweise stellt sich für die meisten gar nicht mehr die Frage, wie sie wohnen möchten, sondern viel mehr, wie und wo sie überhaupt noch wohnen können. Dieser Thematik widmet sich auch Svenja Gräfen in ihrem zweiten Roman „Freiraum“. Ich freue mich, wenn ihr den Blogpost dazu lest! #freiraum #svenjagräfen #ullstein #ullsteinfünf (Unbeauftragte Werbung)
  • Man kann nicht alles mögen. Dieses Buch zum Beispiel. Ich hatte durch eine vorangegangene Empfehlung recht hohe Erwartungen, die aber leider nicht erfüllt werden konnten (Begründung gibt's auf dem Blog). Wer von euch hat es auch gelesen und wie hat es euch gefallen? #schonhalbelf #alleswasichweißüberdieliebe
  • Ein wenig habe ich mich hier ja schon mit euch über den Roman ausgetauscht und nun gibt‘s meine ausführliche Meinung auf dem Blog. 🙋🏼‍♀️ #dasverschwindenderstephaniemailer #joeldicker #schonhalbelf
  • Seite 78 von 293 und ich kann es kaum abwarten, heute Abend weiter zu lesen. Nach „Das Rauschen in unseren Köpfen“ war für mich klar, auch den zweiten Roman von Svenja Gräfen zu lesen. Auch „Freiraum“ handelt von der Liebe, viel mehr aber noch von der Frage, wie, wo und vor allem mit wem wir in Zeiten von Luxussanierungen und Wohnungsknappheit leben möchten. #freiraum #svenjagräfen #schonhalbelf #ullstein (Unbeauftragte Werbung)

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