Schreibtisch

Souvenir – ein Postkartenbuch von Christoph Niemann

Na, wer von euch schreibt noch analoge Postkarten aus dem Urlaub? Und – noch ein Level weiter – wer von euch schreibt noch aus der Heimat Postkarten, einfach, weil es schön ist? Ich denke es ist nichts Neues für euch, dass ich zu beiden Gruppen gehöre. Für alle, die ebenfalls gerne noch von Hand schreiben, habe ich einen kleinen Tipp für den Sommer für euch.

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Souvenir von Christoph Niemann

Ende Mai ist im Diogenes Verlag das wunderschöne Postkartenbuch Souvenir von Christoph Niemann erschienen. In meinen Augen ist dieses Büchlein die Lösung für das Problem unschöner, kitschiger Postkarten am Urlaubsort: Holt euch einfach noch in in der Heimat die 20 Postkarten umfassende Kollektion, packt sie in den Koffer und wählt vor Ort einfach nur noch aus, welche Karte an wen gehen soll – wobei das sicherlich nicht ganz einfach wird, da die Motive allesamt sehr schön anzusehen und vor allem sommerlich sind.

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Die farbenfrohen Bilder seiner kleinen Ausstellung für die Hosentasche behandeln allesamt das Thema Reisen, Fernweh, neue Erfahrungen, skurrile Begegnungen und faszinierende Erlebnisse und eignen sich gerade deshalb perfekt dafür, ihren Dienst als Sommerbegleiter für Schreibfreunde zu erweisen – einfach abreißen, einen schönen Text schreiben und Urlaubsstimmung verschicken. Ich muss noch überlegen, welche ich verschicke und welche ich doch lieber gerahmt an einer Zimmerwand hängen sehen möchte …

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Zum Künstler: Christoph Niemann ist ein 1970 in Waiblingen geborener Illustrator, der 1997 nach seinen Studien in Deutschland nach New York gezogen ist. Seine Arbeiten zierten unter anderem bereits die Titelseiten von The New Yorker, Atlantic Monthly, The New York Times Magazine und American Illustration.

Übrigens: Im Jahr 2014 wurde sein Bilderbuch Der Kartoffelkönig* für den Deutschen Jugendliteraturpreis in der Kategorie Sachbuch nominiert.

Infos zum Buch

Souvenir (Postkartenbuch) / Christoph Niemann / Diogenes / 2017 / 20 Postkarten zum Heraustrennen / ISBN: 978-3-257-88988-8 / Preis: 16,00 Euro / Jetzt online kaufen* / Verlagsinfo /

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8 Comments
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23. Juni 2017
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8 Comments

  • Sarah Schückel

    Liebe Inga,

    vielen Dank für diesen schönen Beitrag. Meine Brieffreundin und ich schreiben uns – wenn die Zeit für einen langen Brief zu knapp bemessen ist – auch häufig Postkarten. Das Postkartenbuch aus dem Diogenes Verlag (eigentlich meinem Lieblingsverlag) ist irgendwie komplett an mir vorbeigegangen. Aber: Dafür hat man ja Menschen wie Dich 😉

    Also: Danke für den Tipp, ich glaube, das ist auch ein schönes Geschenk für sie zum Geburtstag! Damit hast Du mich mehr als drei Monate vorher vor der Grübelei gerettet 😉

    Liebe Grüße und ein schönes Wochenende

    • schonhalbelf

      Hallo Sarah,
      sehr gerne! Ich freue mich, dass dich der Blogpost direkt inspiriert und dir die Geschenksuche abgenommen hat. 🙂 Ich hoffe nur, deine Brieffreundin liest das hier nicht zufällig. 😉
      Viele Grüße zurück!

  • Neri

    Ich finde Postkartenbücher sehr schön und schreibe tatsächlich noch analog! Ich mag Deinen Blog sehr. Vielleicht besuchst Du meinen (ganz neuen) Buch-Blog auch mal =)

    Neri

    • schonhalbelf

      Hallo Neri,
      vielen Dank für dein Lob!
      Deinen Blog gucke ich mir natürlich gerne an. 🙂
      Viele Grüße!

  • Verena

    die sind doch viel zu schade zum Verschicken. ?
    Zwar schreibe ich gerne von Hand, aber keine Briefe/Postkarten. Früher habe ich das oft gemacht. Als Kind hatte ich Brieffreundinnen, denen ich auch aus dem Urlaub Karten geschickt habe. Mittlerweile fahre ich gar nicht mehr weg und wenn, dann nur für 2 Tage, da lohnt es sich ja gar nicht, Karten zu schreiben. Zumal du ja schon richtig schreibst, dass die üblichen Postkarten nicht schön sind und kitschig.

    • schonhalbelf

      Hallo Verena,
      das stimmt – ich muss da auch noch genau selektieren. 😉
      Diese klassischen Urlaubskarten schreibe ich auch weniger, aber dafür gerne. Mit einigen Freundinnen, die nicht in meiner Stadt leben, schreibe ich noch regelmäßig Briefe oder mal eine kurze Karte, einfach weil es mir Spaß macht. Vielleicht überraschst du ja auch mal wieder jemanden mit einer Postkarte. 😉
      Viele Grüße!

  • Saskia

    Ich schreibe auch sehr gern Briefe und Postkarten. Bei diesem Buch hätte ich allerdings das Problem, dass ich mir alle Karten aufheben wollen würde um sie an die Wand zu hängen 🙂
    Finde die Idee aber sehr schön, denn Postkarten aus Urlaubsorten reißen mich meistens eher nicht vom Hocker…
    Es ist auf jeden Falll eine tolle Geschenkidee, danke für den Tipp!
    Liebe Grüße
    Saskia

  • Sonntagsleserin 06_2017 – Rückblick auf den Juni | Studierenichtdeinleben

    […] von Schon halb 11 hat nicht nur den ultimativen Tipp für alle, die (aus dem Urlaub) mehr als nur schnöde 0815-Postkarten versenden wollen, sondern auch sehr interessante Tipps für alle Buchblogger, die mit Pinterest […]

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  • Im Juli 2011 erschüttern die Anschläge in Oslo und auf der Insel Utøya Menschen weltweit. Sella fühlt sich in besonderem Maß betroffen, da die Tochter ihrer Nachbarn zu den Todesopfern gehört. Meine Gedanken zu diesem Roman findet ihr jetzt auf dem Blog. #schonhalbelf #vatermutterkim #eivindhofstadevjemo #luftschachtverlag (Unbeauftragte/unbezahlte Werbung)
  • „Manche Frauen betreten den Kreißsaal im Jahr 2019 und kommen im Jahr 1950 wieder raus.“ - ein Zitat, das nicht aus diesem Roman stammt, den Ausgangspunkt für die Geschichte jedoch ziemlich gut trifft. Alle Details zu „Jesolo“ von Tanja Raich findet ihr auf dem Blog. #schonhalbelf #Jesolo #tanjaraich
  • Wohnen ist meinen Augen eines DER Themen (nicht nur)  meiner Generation. Traurigerweise stellt sich für die meisten gar nicht mehr die Frage, wie sie wohnen möchten, sondern viel mehr, wie und wo sie überhaupt noch wohnen können. Dieser Thematik widmet sich auch Svenja Gräfen in ihrem zweiten Roman „Freiraum“. Ich freue mich, wenn ihr den Blogpost dazu lest! #freiraum #svenjagräfen #ullstein #ullsteinfünf (Unbeauftragte Werbung)
  • Man kann nicht alles mögen. Dieses Buch zum Beispiel. Ich hatte durch eine vorangegangene Empfehlung recht hohe Erwartungen, die aber leider nicht erfüllt werden konnten (Begründung gibt's auf dem Blog). Wer von euch hat es auch gelesen und wie hat es euch gefallen? #schonhalbelf #alleswasichweißüberdieliebe
  • Ein wenig habe ich mich hier ja schon mit euch über den Roman ausgetauscht und nun gibt‘s meine ausführliche Meinung auf dem Blog. 🙋🏼‍♀️ #dasverschwindenderstephaniemailer #joeldicker #schonhalbelf
  • Seite 78 von 293 und ich kann es kaum abwarten, heute Abend weiter zu lesen. Nach „Das Rauschen in unseren Köpfen“ war für mich klar, auch den zweiten Roman von Svenja Gräfen zu lesen. Auch „Freiraum“ handelt von der Liebe, viel mehr aber noch von der Frage, wie, wo und vor allem mit wem wir in Zeiten von Luxussanierungen und Wohnungsknappheit leben möchten. #freiraum #svenjagräfen #schonhalbelf #ullstein (Unbeauftragte Werbung)

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