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Buchneuerscheinungen im Februar 2017

Tatsache, der Januar ist schon wieder fast vorbei und ich widme mich heute den Buchneuerscheinungen im Februar 2017.

Mit dabei sind drei vielversprechende Titel, bei denen ich mich gar nicht entscheiden kann, welchen ich zuerst lesen möchte …

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1. Alissa Walser – Eindeutiger Versuch einer Verführung

Ich muss offen sagen, noch nie etwas von Alissa Walser gelesen haben und keinen Grund dafür zu kennen. Mit ihrem neusten Roman könnte sich das vielleicht bald ändern. Habt ihr schon etwas von ihr gelesen? Wenn ja, wie hat es euch gefallen?

„Geschichten einer Frau, Szenen einer Ehe, Gefühle einer Tochter – Alissa Walser versammelt die Augenblicke, in denen sich das Leben zuspitzt. Warum zeigt sich erst in der Badewanne, ob man mit einem Mann zusammenleben kann? Wie nehmen Mutter und Tochter Abschied von ihrem Hund? Wie bleibt man am Leben, ohne dass es allzu sehr weh tut? Einfühlsam, elegant und lakonisch erzählt Alissa Walser von Bedeutungsvollem und scheinbar Beiläufigem und von der zweifelnden Suche nach dem Glück, das ein scheues Tier ist.“ (Quelle)

Eindeutiger Versuch einer Verführung / Alissa Walser / Hanser / 2017 / 160 Seiten / ISBN: 978-3-446-25454-1 / Preis: 17,00 Euro /

2. Bill Clegg – Fast eine Familie

Nachdem ich mich eben noch einmal mit dem Inhalt beschäftigt habe, kann ich nun doch einen Favoriten für den Februar benennen. Es ist dieser Roman.

„Ein gefeierter Familienroman über die Macht des Mitgefühls, in dessen Kern die Familie steht – die, in die wir hineingeboren werden, und die, die wir selbst wählen.
Am Morgen der Hochzeit ihrer Tochter geht June Reids Haus in Flammen auf und reißt ihre ganze Familie in den Tod. Nur June überlebt. Taub vor Schmerz, setzt sie sich in ihren Subaru und fährt quer durch die USA. Eine alte Postkarte ihrer Tochter führt sie in ein kleines Motel an der Westküste, das Moonstone Motel, wo sie sich unter falschem Namen einmietet. Hier, glaubt sie, wird niemand sie finden.
Das amerikanische Provinznest Wells überschlägt sich derweil vor Gerüchten. Alle sind auf die eine oder andere Art von der Tragödie betroffen, und das Kleinstadtgerede offenbart allmählich eine unheilvolle Verkettung von Familientragödien.
Während June in der dumpfen Anonymität des Motels jeden zwischenmenschlichen Kontakt meidet, spannt sich unter ihr unbemerkt ein Netz wahrer Mitmenschlichkeit – es könnte sie auffangen und zurück ins Leben holen.
Ein Familienroman voller Optimismus über eine unverhoffte Begegnung mit der Menschlichkeit, die uns aus den Trümmern unseres Schicksals zu reißen vermag, wenn scheinbar alle Hoffnung verloren ist.“ (Quelle)

Fast eine Familie / Bill Clegg / S. Fischer / 2017 / 320 Seiten / ISBN: 978-3-10-002399-5 / Preis: 22,00 Euro /

3. Jón Kalman Stefánsson – Etwas von der Größe des Universums

Das ist so ein Autorenname, den ich immer wieder in der Zwischenablage speichern muss … Die Story klingt dramatisch (liegt’s am Januar, dass ich diesmal nur düstere Bücher vorstelle?! Keine Sorge, mir geht’s gut.), passt somit zum Cover und macht mich insgesamt einfach ziemlich neugierig.

„Am Beginn der Geschichte steht der Tod, doch in Wahrheit zelebriert dieser Roman das Leben: über mehrere Generationen hinweg wird von Ari und seiner Familie erzählt; von der Leidenschaft zwischen Mann und Frau, von verbotener Liebe, Gewalt, Kummer, Betrug und Bedrückung. In Aris Familie werden Glück und Unglück eben gleichermaßen von einer Generation in die nächste gereicht. Am vorläufigen Ende dieser Reihe steht Ari selbst, auf dem Weg zu seinem Vater, mit dem er noch eine Rechnung offen hat, bevor dieser stirbt.
Jon Kalman Stefánsson vermag diese raue Schönheit des Lebens, die auch der isländischen Landschaft eingeschrieben ist, in seiner archaischen und ergreifenden und dann doch wieder vollkommen heutigen und humorvollen Prosa einzufangen wie kaum eine anderer Autor seiner Generation.“ (Quelle)

Etwas von der Größe des Universums / Jón Kalman Stefánsson / Piper / 2017 / 400 Seiten / ISBN: 978-3-492-05795-0 / Preis: 24,00 Euro /

Eure Meinung?

Welches der drei vorgestellten Bücher ist euer Favorit? Oder freut ihr euch vielleicht auf ein ganz anderes, das im Februar erscheint? Lasst es mich gerne wissen!

4 Comments
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4 Comments

  • Stephanie Sack

    Liebe Inga,

    Ich hab auch einen ganz klaren Favouriten: Fast eine Familie

    Ich mag Geschichten voller Dramatik, Herzblut und weitreichenden Beziehungsgeflechten. Bill Cleggs Roman klingt nach einem perfekten Buch für mich. Muss gleich mal spitzen, wann er erscheint.

    Hab vom Autor noch nie was gehört.

    Herzliche Stöbergrüße
    Steffi

    • schonhalbelf

      Hallo Stephanie,
      es erscheint am 23. Februar, ein bisschen müssen wir uns also noch gedulden. 🙂 Es ist Bill Cleggs erster Roman, deswegen kennt man ihn noch nicht so (in Deutschland).
      Liebe Grüße
      Inga

  • Juliana

    „Fast eine Familie“ reizt mich ja auch ein wenig, bin aber noch unentschlossen. Hier werde ich bei Gelegenheit vielleicht erstmal reinlesen und dann nochmal überlegen, ob ja oder nein. Freue mich aber, falls es von dir hierzu irgendwann eine Rezension geben sollte!

    • schonhalbelf

      Es liegt schon hier im Regal, aber ich habe leider noch nicht damit anfangen können. Eine Rezension wird es aber definitiv in den nächsten Wochen hier geben. ? Ich habe auch schon mehrfach gelesen, dass es wohl wirklich positiver und lebensbejahender ist, als es vielleicht auf den ersten Blick scheinen mag. Freue mich darauf, es zu lesen!

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  • Es ist der Abend im Januar 2015, der alles verändert: Jener Samstagabend, an dem Chanel Miller ihre Schwester auf eine Verbindungsparty begleitet, die auf dem Campus der Stanford University stattfindet. Nachdem sie im Laufe der Party die Örtlichkeit verlassen hat, wird sie bewusstlos von Brock Turner, einem Studenten der Universität, vergewaltigt. Zwei zufällig vorbeikommende schwedische Männer werden Zeugen der Tat und halten Turner davon ab, zu fliehen. Doch das Schlimmste ist bereits geschehen. Mehr über Millers Geschichte findet ihr jetzt auf dem Blog. #ichhabeeinennamen #chanelmiller #chanelmillerknowmyname (Unbeauftragte Werbung)
  • Ich möchte heute den Spieß umdrehen: suche Buchtipps! Und zwar für die Allerkleinsten. 👶🏼 Könnt ihr mir schöne erste Bücher zum Vorlesen empfehlen? In diesem Bereich kenne ich mich nämlich noch absolut nicht aus und würde mich über erprobte Tipps freuen. #buchtipps #buchtippfürkinder #erstebücher
  • In den letzten Monaten ist meine Zeit sehr knapp geworden - ich möchte mich bei allen bedanken, die mir trotzdem die Treue halten! Es kommen auch wieder andere Zeiten und ich lese nach wie vor unglaublich gerne (wenn auch weniger). Momentan übrigens „Ich habe einen Namen“ von Chanel Miller; ein Buch, durch das man nicht mal eben rauscht, sondern dessen Sätze sacken können müssen. Bis ich es beendet habe, findet ihr aktuell meinen Blogpost „Housesitter“ von Andreas Winkelmann an oberster Stelle. #schonhalbelf #ichhabeeinennamen #housesitter
  • Im Juli 2011 erschüttern die Anschläge in Oslo und auf der Insel Utøya Menschen weltweit. Sella fühlt sich in besonderem Maß betroffen, da die Tochter ihrer Nachbarn zu den Todesopfern gehört. Meine Gedanken zu diesem Roman findet ihr jetzt auf dem Blog. #schonhalbelf #vatermutterkim #eivindhofstadevjemo #luftschachtverlag (Unbeauftragte/unbezahlte Werbung)
  • „Manche Frauen betreten den Kreißsaal im Jahr 2019 und kommen im Jahr 1950 wieder raus.“ - ein Zitat, das nicht aus diesem Roman stammt, den Ausgangspunkt für die Geschichte jedoch ziemlich gut trifft. Alle Details zu „Jesolo“ von Tanja Raich findet ihr auf dem Blog. #schonhalbelf #Jesolo #tanjaraich
  • Wohnen ist meinen Augen eines DER Themen (nicht nur)  meiner Generation. Traurigerweise stellt sich für die meisten gar nicht mehr die Frage, wie sie wohnen möchten, sondern viel mehr, wie und wo sie überhaupt noch wohnen können. Dieser Thematik widmet sich auch Svenja Gräfen in ihrem zweiten Roman „Freiraum“. Ich freue mich, wenn ihr den Blogpost dazu lest! #freiraum #svenjagräfen #ullstein #ullsteinfünf (Unbeauftragte Werbung)

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