Rezensionen

Gelesen: Anna Gavalda – Ein geschenkter Tag

Inhalt kurz zusammengefasst

Drei Geschwister und eine Schwägerin befinden sich in Frankreich auf dem Weg zu einer Hochzeit. Bereits während der Autofahrt bricht ein Streit aus – statt an der Hochzeit teilzunehmen, fliehen die drei Geschwister vor der Feierlichkeit und besuchen ihren Bruder Vincent, der auf einem Schloss lebt.

Wie war’s?

Unterhaltsam, aber sehr schnell gelesen. Ein Buch, von dem man nicht viel mitnimmt, das sich aber überall hin mitnehmen lässt, weil es so kurzweilig ist. An „Zusammen ist man weniger alleine“ beispielsweise kommt es für mich nicht heran, aber ein netter Zeitvertreib für unterwegs ist es allemal.

Eine kurze Passage aus dem Buch

Sie verbietet ihren Kindern, sich auf eine Bank zu setzen oder das Treppengeländer zu berühren. Sie tut sich schwer damit, mit ihnen auf den Spielplatz zu gehen. Sie tut sich schwer damit, sie auf eine Rutsche zu setzen. Sie tut sich schwer mit den Tabletts bei McDonald’s, und sie tut sich besonders schwer mit dem Tauschen von Pokémon-Karten. Sie leidet bei Verkäuferinnen, die ihr das Croissant ohne Servierzange reichen. Sie leidet beim gemeinsamen Nachmittagskakao in der Schule und bei Schwimmbadausflügen, wenn sich die Kinder die Hand geben, bevor sie sich ihre Pilzerkrankungen weiterreichen. Leben ist für sie eine aufreibende Angelegenheit.

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  • Im Juli 2011 erschüttern die Anschläge in Oslo und auf der Insel Utøya Menschen weltweit. Sella fühlt sich in besonderem Maß betroffen, da die Tochter ihrer Nachbarn zu den Todesopfern gehört. Meine Gedanken zu diesem Roman findet ihr jetzt auf dem Blog. #schonhalbelf #vatermutterkim #eivindhofstadevjemo #luftschachtverlag (Unbeauftragte/unbezahlte Werbung)
  • „Manche Frauen betreten den Kreißsaal im Jahr 2019 und kommen im Jahr 1950 wieder raus.“ - ein Zitat, das nicht aus diesem Roman stammt, den Ausgangspunkt für die Geschichte jedoch ziemlich gut trifft. Alle Details zu „Jesolo“ von Tanja Raich findet ihr auf dem Blog. #schonhalbelf #Jesolo #tanjaraich
  • Wohnen ist meinen Augen eines DER Themen (nicht nur)  meiner Generation. Traurigerweise stellt sich für die meisten gar nicht mehr die Frage, wie sie wohnen möchten, sondern viel mehr, wie und wo sie überhaupt noch wohnen können. Dieser Thematik widmet sich auch Svenja Gräfen in ihrem zweiten Roman „Freiraum“. Ich freue mich, wenn ihr den Blogpost dazu lest! #freiraum #svenjagräfen #ullstein #ullsteinfünf (Unbeauftragte Werbung)
  • Man kann nicht alles mögen. Dieses Buch zum Beispiel. Ich hatte durch eine vorangegangene Empfehlung recht hohe Erwartungen, die aber leider nicht erfüllt werden konnten (Begründung gibt's auf dem Blog). Wer von euch hat es auch gelesen und wie hat es euch gefallen? #schonhalbelf #alleswasichweißüberdieliebe
  • Ein wenig habe ich mich hier ja schon mit euch über den Roman ausgetauscht und nun gibt‘s meine ausführliche Meinung auf dem Blog. 🙋🏼‍♀️ #dasverschwindenderstephaniemailer #joeldicker #schonhalbelf
  • Seite 78 von 293 und ich kann es kaum abwarten, heute Abend weiter zu lesen. Nach „Das Rauschen in unseren Köpfen“ war für mich klar, auch den zweiten Roman von Svenja Gräfen zu lesen. Auch „Freiraum“ handelt von der Liebe, viel mehr aber noch von der Frage, wie, wo und vor allem mit wem wir in Zeiten von Luxussanierungen und Wohnungsknappheit leben möchten. #freiraum #svenjagräfen #schonhalbelf #ullstein (Unbeauftragte Werbung)

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