Sehen

Rückblick: Filme, Serien & Dokus, die ich gesehen habe

Zum Ende des Quartals gewähre ich wie gewohnt einen Einblick in meinen imaginären Serien- und Filmverlauf im Kopf und erzähle, was ich in den letzten drei bis vier Monaten so gesehen habe. Bei Serien bedeutet das übrigens nur, dass ich sie innerhalb dieses Zeitraums beendet habe – das Sehen an sich dauert bei mir meistens länger.

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Filme

Danowski – Blutapfel: Ein Film, der mich positiv überrascht hat – ein überzeugender Milan Peschel als Kommissar, ein spannender Fall und eine liebenswert spleenige Familie obendrauf, die dem Krimi eine nette Nebenhandlung garantiert. Einzig die Auflösung war für mich etwas dünn und verwirrend? Kann aber gut an der Umsetzung der Verfilmung liegen und in der Romanvorlage* von Till Raether wesentlich besser gelöst sein (ich gehe schwer davon aus, ist ja häufig so).

Das Mädchen am Strand: Über die Krimireihe, die im fiktiven norddeutschen Örtchen Nordholm spielt, habe ich mich schon öfter positiv geäußert. Umso mehr habe ich mich gefreut, als ich eine neue Folge (bestehend aus zwei Teilen à 90 Minuten) entdeckt habe. Diesmal verschwindet ein junges Mädchen von einer ausgelassenen Abiparty am Strand des beschaulichen Dorfes – da eine Freundin von ihr, die in Hamburg lebte, kurz zuvor ermordet wurde, reist Kommissar Simon Kessler aus der Hansestadt an, um zu ermitteln. Beide Teile des Films könnt ihr bis zum 20. Juni 2020 kostenlos in der ZDF Mediathek ansehen (Teil 1 & Teil 2).

Isi und Ossi: Reiches Mädchen aus Heidelberg trifft Jungen aus dem sozialen Brennpunkt Mannheims oder auch: der Valentinsfilm von Netflix. Ich habe ihn nach einer Nacht mit sehr wenig Schlaf gesehen, um nicht mehr viel denken zu müssen und nett unterhalten zu werden. Teilweise sehr derbe und übertrieben, nichts mit Anspruch (Richtung Fack Ju Göhte), aber zum Entspannen genau richtig gewesen.

Nichts zu verbergen: Von Das perfekte Geheimnis habt ihr sicherlich schon gehört – ursprünglich basiert der Film auf dem italienischen Film Perfect Strangers von Paolo Genovese aus dem Jahr 2016. Damit die Verwirrung perfekt ist, haben auch die Franzosen ihre Version gedreht: Nichts zu verbergen aka Le Jeu. Die Grundidee ist immer identisch: Eine Gruppe von Freunden trifft sich zu einem gemeinsamen Abendessen. Im Verlauf des Abends wird beschlossen, dass jede eingehende Nachricht laut vorgelesen und jeder eingehende Anruf auf Lautsprecher entgegengenommen werden muss. Die französische Variante hat mir gut gefallen, wenn ich auch das Ende etwas schwach finde – tut der vorangegangenen Stunde letztlich keinen Abbruch, war mir aber ein wenig zu einfach aufgelöst.

Ostfriesengrab: Ich habe die ersten drei Teile mit Christiane Paul als Kommissarin gesehen und fand alle drei sehenswert. Der Wechsel der Schauspielerinnen (seit diesem Jahr spielt Julia Jentsch die Hauptkommissarin) war mir bis zum Einschalten nicht bekannt – da ich Julia Jentsch aber für eine gute Schauspielerin halte, habe ich mir keine großen Gedanken gemacht. Was dann folgte, war … Slapstick?! Der vierte Teil ist an Absurdität kaum zu überbieten, die Schauspieler empfand ich als leidenschaftslos. Wir haben den Film zu viert gesehen und konnten am Ende nur noch lachen über das, was uns geboten wurde. Fazit: Keine Verfilmung der Ostfrieslandkrimis* mehr für mich. Falls ihr euch Ostfriesengrab dennoch ansehen möchtet, findet ihr den Film bis 13.05.2020 kostenlos in der ZDF Mediathek.

Serien

Die purpurnen Flüsse Staffel 1: Von der sechsteiligen Serie habe ich noch nie gehört, bis ich sie zufällig bei Netflix entdeckt habe. Das Pariser Ermittlerteam bestehend aus Kommissar Niémans und seiner Kollegin Delauney (bekannt aus dem gleichnamigen Thriller* von Jean-Christophe Grangé) wird immer dann frankreichweit zum Einsatz gerufen, wenn besonders grausame und meist auch skurrile Verbrechen begangen wurden. Mir hat die aufwändig produzierte Serie sehr gut gefallen und ich freue mich, dass die Serie fortgesetzt wird. Ursprünglich lief die erste Staffel im Rahmen des ZDF Montagskinos, ist in der Mediathek aber leider nicht mehr abrufbar. Ich habe sie mir bei Netflix angesehen, sie ist aber mittlerweile auch als Blu-Ray* erhältlich.

Weihnachten zu Hause Staffel 1: Eine nett gemachte norwegische Dramaserie über die Krankenpflegerin Johanne. Bei einem Familienessen im Advent fühlt sie sich von den ständigen Fragen ihrer Familie derart in die Enge getrieben, dass sie kurzerhand behauptet, seit kurzem wieder eine Beziehung zu haben. Die daraufhin ausgesprochene Einladung, ihren neuen (nicht existenten) Freund doch an Weihnachten mitzubringen, stellt sie vor ein großes Problem. Amüsant, nicht so platt wie eine amerikanische Produkten vermutlich ausgefallen wäre und auch gut noch nach Weihnachten anzusehen. Lediglich das Ende hat mich fuchsteufelswild gemacht – aber das kann ich natürlich nicht verraten. Verfügbar ist die Serie auf Netflix.

Dokumentationen

Ich habe keine einzige gesehen.

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