Sehen

Rückblick: Filme, Serien & Dokus, die ich gesehen habe

Ihr kennt diese Reihe bereits – ein paar Mal im Jahr rekapituliere ich, welche Filme, Serien und Dokumentationen ich in der letzten Zeit gesehen habe und stelle sie euch kurz und knapp hier vor. Ich freue mich immer, wenn ihr mir Feedback hinterlasst, was ihr in letzter Zeit gesehen habt, ob es Überschneidungen bei uns gab und wenn ja, wie euch die jeweiligen Formate gefallen haben.

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Filme

1000 Arten, Regen zu beschreiben: Ich hatte euch den Film hier vorgestellt (dort findet ihr auch eine kurze Inhaltsangabe sowie den Trailer). Er erzählt von der Geschichte eines Jugendlichen, der sich über einen langen Zeitraum in seinem Zimmer einschließt und sich vollständig von der Außenwelt abkapselt – inspiriert ist die Geschichte von dem japanischen „Phänomen” Hikikomori. Insgesamt für mich eine spannende Idee und mit hervorragenden Schauspielern verfilmt, richtig begeistert hat er mich jedoch nicht. Mir persönlich fehlte es an Tiefgang und Erklärungen, richtig nah ging mir das Ganze nicht. Kann man ansehen, hat mich aber bei Weitem nicht so begeistert, wie ich es mir vorab ausgemalt hatte.

Spuren des Bösen – Sehnsucht: Als ich mit dem Film begonnen habe, war mir gar nicht klar, dass es sich um eine Reihe handelt. Macht aber nichts, bin auch so reingekommen. Die Story: Richard Brock muss nach einer Schussverletzung im Rollstuhl sitzen und ist quasi an seine Wohnung gefesselt. Die Zeit nutzt er, um seinen Nachbarn mit dem Fernglas hinterherzuspionieren – und wird prompt Zeuge eines Mords. Ich fand den Film trotz einiger Längen spannend kann ihn empfehlen. Er war leider nur bis 01.12. in der ZDF Mediathek verfügbar, aber ich habe da auch was auf YouTube gesehen …

The Circle: Den Roman habe ich vor einiger Zeit gelesen (und hier rezensiert), und auch die Verfilmung bereits an anderer Stelle erwähnt. Im Kino habe ich ihn mir letztlich nicht angesehen, aber als er im September auf RTL lief, habe ich die Chance genutzt. Insgesamt fand ich ihn – wie schon in meinem Artikel zum Filmstart damals vermutet – etwas besser umgesetzt als die ursprüngliche Romanvorlage, insgesamt kam es mir dennoch einfach wie ein langer Trailer für ein nicht ganz gelungenes Buch vor. Schade, denn die Idee ist eigentlich wirklich gut, aber irgendwie hapert’s für mich sowohl in Buch- als auch in Filmform an der Umsetzung.

Willkommen bei den Hartmanns: Familie Hartmann oder besser gesagt Frau Hartmann beschließt, einen Flüchtling in ihrem Haus aufzunehmen – doch ihre Entscheidung stößt nicht bei allen Verwandten auf Begeisterung. Hmm, ja. An sich eine gute Idee und ein wichtiges Thema, insgesamt war es mir dann aber doch viel zu klamaukig umgesetzt. Zwar gab es an der ein oder anderen Stellen kurze wertvolle Statements, insgesamt ging es mir aber einfach doch zu sehr in Richtung Schweighöfer-M’Barek-Schweiger-Kram. Kann man sich mal ansehen, aber erwartet nicht zu viel.

Serien

Dark Staffel 2: Die zweite Staffel gefiel mir deutlich besser als die erste – für mich etwas überraschend, da ich mir eigentlich gar nicht vorgenommen hatte, sie überhaupt anzusehen. Das Dranbleiben hat sich in meinen Augen aber gelohnt.

Morddeutschland Staffel 3: In der NDR Serie Morddeutschland werden echte (gelöste) Kriminalfälle, die sich im Norden Deutschlands abgespielt haben, vorgestellt. Besonderes Augenmerk liegt dabei auf der Arbeit der Ermittler und wie diese den jeweiligen Fall lösen konnten. Die Serie ist spannend gemacht, mit 30 Minuten pro Folge recht kompakt und gibt interessante Einblicke in die Welt der Kriminalpolizei, Polizeipsychologen, Forensikern und co. Ansehen könnt ihr sie kostenlos in der NDR Mediathek.

Tote Mädchen lügen nicht Staffel 3: In die dritte Staffel hatte ich gar keine großen Hoffnungen, nachdem mir die zweite etwas einfallslos vorkam. Wie schön, so positiv überrascht zu werden! Aufgrund eines völlig neuen Plots hat die Serie wieder an Tempo, Drama und vor allem Spannung gewonnen – je weiter sie voranschritt, desto mehr ich involviert und habe über die Auflösung sinniert. Lohnt sich meiner Meinung nach absolut!

Zeit der Geheimnisse Staffel 1: Drei Generationen von Frauen treffen an Weihnachten im Haus der Familie aufeinander. Statt heimeligem Plätzchenessen werden Geheimnisse gelüftet, Traumata behandelt, Beziehungen aufgedeckt und begraben. Sehr gut gecastet und einfach insgesamt gelungen – ansehen!

Dokumentationen

Eiskalte Spur: Die Göhrde-Morde und Birgit Meier: Eineinhalb Stunden über den spektakulären Fall der Göhrde-Morde und das Verschwinden der Birgit Meier – sehr gut gemacht und eine Empfehlung für die True Crime Fraktion. Ansehen könnt ihr den Film kostenlos bei YouTube.

Hamburg: Die Isestraße: Eine Dokumentation, die vermutlich eher für Hamburger oder Hamburg-Begeisterte interessant ist. Ich wohne direkt um die Ecke und fand sie entsprechend sehr spannend; ansehen könnt ihr sie ganz einfach kostenlos bei YouTube.

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  • Ich möchte heute den Spieß umdrehen: suche Buchtipps! Und zwar für die Allerkleinsten. 👶🏼 Könnt ihr mir schöne erste Bücher zum Vorlesen empfehlen? In diesem Bereich kenne ich mich nämlich noch absolut nicht aus und würde mich über erprobte Tipps freuen. #buchtipps #buchtippfürkinder #erstebücher
  • In den letzten Monaten ist meine Zeit sehr knapp geworden - ich möchte mich bei allen bedanken, die mir trotzdem die Treue halten! Es kommen auch wieder andere Zeiten und ich lese nach wie vor unglaublich gerne (wenn auch weniger). Momentan übrigens „Ich habe einen Namen“ von Chanel Miller; ein Buch, durch das man nicht mal eben rauscht, sondern dessen Sätze sacken können müssen. Bis ich es beendet habe, findet ihr aktuell meinen Blogpost „Housesitter“ von Andreas Winkelmann an oberster Stelle. #schonhalbelf #ichhabeeinennamen #housesitter
  • Im Juli 2011 erschüttern die Anschläge in Oslo und auf der Insel Utøya Menschen weltweit. Sella fühlt sich in besonderem Maß betroffen, da die Tochter ihrer Nachbarn zu den Todesopfern gehört. Meine Gedanken zu diesem Roman findet ihr jetzt auf dem Blog. #schonhalbelf #vatermutterkim #eivindhofstadevjemo #luftschachtverlag (Unbeauftragte/unbezahlte Werbung)
  • „Manche Frauen betreten den Kreißsaal im Jahr 2019 und kommen im Jahr 1950 wieder raus.“ - ein Zitat, das nicht aus diesem Roman stammt, den Ausgangspunkt für die Geschichte jedoch ziemlich gut trifft. Alle Details zu „Jesolo“ von Tanja Raich findet ihr auf dem Blog. #schonhalbelf #Jesolo #tanjaraich
  • Wohnen ist meinen Augen eines DER Themen (nicht nur)  meiner Generation. Traurigerweise stellt sich für die meisten gar nicht mehr die Frage, wie sie wohnen möchten, sondern viel mehr, wie und wo sie überhaupt noch wohnen können. Dieser Thematik widmet sich auch Svenja Gräfen in ihrem zweiten Roman „Freiraum“. Ich freue mich, wenn ihr den Blogpost dazu lest! #freiraum #svenjagräfen #ullstein #ullsteinfünf (Unbeauftragte Werbung)

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