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Jahresrückblick 2016: Ein Jahr schonhalbelf

Willkommen zu meinem Jahresrückblick 2016, der gleichzeitig der erste (von hoffentlich vielen weiteren) für schonhalbelf ist. Ich wollte ihn eigentlich an Silvester veröffentlichen, aber dann dachte ich, ich kombiniere das Ganze eher mit Weihnachten, sodass ihr den Artikel hoffentlich gemütlich während oder nach den Feiertagen lesen könnt. Gutes Stichwort: Ich möchte euch allen frohe Weihnachten wünschen und mich schon an dieser Stelle für den Zuspruch bedanken, den ich das ganze Jahr über von euch erhalten habe!

Das Schöne an meinem Jahresrückblick 2016 ist, dass schonhalbelf in dieser Form auch wirklich vor genau einem Jahr ins Leben gerufen wurde – zwischen den Jahren 2015 wurde innerhalb einer Woche der Namen bestimmt, das Logo entwickelt, ein Template ausgewählt, eine Domain und Serverplatz für ein Jahr gekauft. Was man eben im Winter so macht.

Für schonhalbelf gab es zunächst eigentlich kein Ziel. Außer vielleicht, dass auch Leute diesen Blog lesen, die ich nicht persönlich kenne, sondern die auf andere Wege zu ihm finden. Dieses Ziel wurde erreicht und ich freue mich sehr darüber, wie nett ich in der Buchblogger-Gemeinde aufgenommen wurde. In Form eures Feedbacks, aber auch zum Beispiel durch Petzis Interview – danke nochmal an dieser Stelle an dich!

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(Stockfoto)

Mit Sicherheit gehöre ich in diesem Jahr nicht zu den Buchbloggern, die am meisten gelesen haben, aber den Anspruch habe ich auch nicht. Lesen soll kein Marathon sein, sondern Entspannung. Und über (fast) alles, das ich gelesen und gehört habe, schreibe ich hier. Aufgrund einer beruflichen Veränderung wusste ich von vornherein, dass ich 2016 nicht meinen persönlichen Leserekord brechen würde, aber das ist okay. Ich freue mich einfach, dass ich es trotz meiner neuen Herausforderung geschafft habe, schon ein Jahr durchzuhalten und regelmäßig diesen Blog und die dazugehörigen Social Media Profile mit Inhalten zu füllen.

Nicht zuletzt freue ich mich auch darüber, dass schonhalbelf bereits nach kürzester Zeit von Verlagen ernst genommen wurde und möchte mich an dieser Stelle bei allen Ansprechpartnern herzlich bedanken!

Für 2017 ist einiges geplant. Ich möchte den Blog um mehr Artikel abseits von Rezensionen bereichern und so bald wie möglich das Thema Blogroll angehen, welches ich schon viel zu lange vernachlässigt habe. Außerdem würde ich mich freuen, wenn die Visits und Followerzahlen noch mehr ansteigen – einfach damit ich sehe, dass die Inhalte geschätzt und gesehen werden. In mir drinnen schlummern außerdem noch viele weitere Ideen inhaltlicher Art oder in Projektform und ich werde sehen, welche davon ich im Jahr 2017 realisieren werden kann.

Was ich von euch gerne wissen würde: Welche Inhalte wünscht ihr euch für das nächste Jahr und was könnte an schonhalbelf verbessert werden? Ich freue mich über konstruktive Vorschläge. Natürlich interessiert mich auch, welche Inhalte euch bisher am besten gefallen haben, ein bisschen Lob motiviert doch immer.

So oder so möchte ich mich an dieser Stelle nochmals bei allen Lesern dieses Blogs bedanken und vor allem bei denen, die hier immer so fleißig kommentieren und mich dadurch (ob bewusst oder unbewusst) dazu motivieren, diesen Blog zu führen. Kommt gut in das neue Jahr und habt alle wunderbare, zwölf neue Monate vor euch!

Und da das hier ein Blog ist, der sich hauptsächlich mit dem Lesen beschäftigt, folgen meine sechs liebsten Bücher, die ich in diesem Jahr gelesen habe, nach dem Foto.

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(Stockfoto)

Meine sechs Top Titel des Jahres 2016

In diesem Jahr sind mir sechs Bücher besonders ans Herz gewachsen, die ich hier nochmals und in alphabetischer Reihenfolge erwähnen möchte. Die jeweilige Rezension ist noch einmal verlinkt, falls ihr sie noch nicht gelesen und Interesse an einem der Titel habt.

Simon Beckett: Totenfang
Ich möchte natürlich nicht sagen, dass es sich hierbei um ein literarisches Wunderwerk handelt – aber Simon Beckett hat mit „Totenfang” den Spaß an Krimis bei mir neu entfacht und mit seiner lang ersehnten Fortsetzung einen in meinen Augen sehr spannenden und atmosphärischen Krimi hingelegt, den es hier nochmal zu erwähnen gilt.

David Bielmann: Freedom Bar
Ein wunderbar gelungener Roman, auf den ich vermutlich niemals aufmerksam geworden wäre, hätte David Bielmann mir nicht diese nette Mail geschrieben, in der er „Freedom Bar” vorstellte. Welch ein Glück für mich, denn mit kaum einem Buch hatte ich dieses Jahr so viel Spaß wie mit diesem!

Tom Cooper: Das zerstörte Leben des Wes Trench
Schon das Cover lässt ahnen, dass sich hinter diesem Buchdeckel etwas Besonders, kaum Vergleichbares verbirgt. Lest es. Verschenkt es.

Joël Dicker: Die Geschichte der Baltimores
Joël Dickers Schreibe bin ich schon nach „Die Wahrheit über den Fall Harry Quebert” hoffnungslos verfallen. „Die Geschichte der Baltimores” ist eine so mitreißende, dass ich sie definitiv nochmal lesen werde.

Åsne Seierstad: Einer von uns
Das mit Abstand heftigste und emotionalste Buch, das ich gelesen habe. Und damit meine ich nicht im Jahr 2016, sondern generell. Unglaublich gut.

Benedict Wells: Vom Ende der Einsamkeit
Es liegt gefühlt schon so lange zurück, aber das macht es nicht weniger gut. Was soll ich zu Benedict Wells schon groß sagen? Wer ihn kennt, wird „Vom Ende der Einsamkeit” sicher schon gelesen haben und wer ihn noch nicht kennt, erhält mit diesem Roman die Einstiegsdroge.

2 Comments
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2 Comments

  • lesenslust

    Liebe Inga,

    du scheinst das ähnlich zu handhaben wie ich: die Freude am Lesen und Bloggen bestmöglichst zu wahren, indem man sich von nichts und niemanden unter Druck setzen lässt. Auch mein Blog schreibt nicht DIE Zahlen, er erreicht dennoch Leser von überallher. Und letzten Endes ist das genau das, was ich erreichen wollte. Leser ansprechen!

    Auch für mich gehört „Vom Ende der Einsamkeit“ zu meinen Lesehighlights von 2016. Ganz unerwartet hat es zu mir gefunden. Von Benedict Wells hatte ich vorher nichts gehört. Mittlerweile habe ich auch „Fast genial“ ganz begeistert gelesen.

    Ich wünsche dir für 2017 all das Beste.

    Herzliche Stöbergrüße
    Steffi

    • schonhalbelf

      Liebe Steffi,
      vielen Dank für deinen Kommentar, ich habe mich sehr darüber gefreut!
      „Vom Ende der Einsamkeit“ könnte ich fast schon wieder lesen, gefühlt ist es schon so lange her, dass ich es gelesen habe – ich würde bestimmt noch einmal viel Neues entdecken, das mir beim ersten Lesen noch nicht aufgefallen ist.
      Ich wünsche dir ebenso ein wunderbares Jahr 2017!
      Liebe Grüße
      Inga

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  • Nach Jessica Andrews folgt mit „Der rote Faden“ auf meinem Blog direkt ein weiterer Roman einer jungen britischen Autorin, der mir ebenfalls sehr gut gefallen hat. Er handelt von einer jungen Frau, die sich zu Beginn des Studiums mit einem Kommilitonen anfreundet und eine innige Beziehung zu ihm herstellt. Alles scheint gut, bis sie auf einem Familienfest von seinem Cousin (danke @the_zuckergoscherl!) vergewaltigt wird. #rosieprice #derrotefaden @rowohltverlag (Unbeauftragte Werbung)
  • Schaurige Überraschungspost! ❤️ Die ersten Kapitel sind bereits sehr viel versprechend, Arne Dahl hat mich noch nie enttäuscht. Habt ihr den neuesten Band der Reihe schon gelesen? #arnedahl #vierdurchvier #krimi @piperverlag (Unbeauftragte Werbung)
  • Ein Debüt, das auf viele weitere Romane ähnlicher Qualität hoffen lässt. 👍🏻 Worum es geht und warum ich es empfehlen kann, könnt ihr auf dem Blog genauer nachlesen. 🙂 #undjetztbinichhier #jessicaandrews #hoffmannundcampe (Unbeauftragte Werbung)
  • „Was hat sie zu dir gesagt?”
„Haargenau das Gleiche.”
„Dass du zu gut für mich bist?”
„Ha, ha.” Tom klingt nicht wirklich belustigt.
„Kennst du meine Mutter? Nein, natürlich nicht. Aber das Entscheidende ist: Ich habe „Scheiß drauf.” gesagt und dich trotzdem geheiratet. Wir gegen den Rest der Welt.”
„Zumindest wir gegen deine Mutter. Der Rest der Welt hat mit Freude oder völligem Desinteresse reagiert.”
(Nick Hornby, Keiner hat gesagt, dass du ausziehen sollst, Kiepenheuer & Witsch) 
Mehr über Nick Hornbys neuen Roman findet ihr jetzt auf dem Blog. 🙂 #nickhornby #keinerhatgesagtdassduausziehensollst #schonhalbelf (Unbeauftragte Werbung)
  • Als der Golden State Killer seine erste Tat begeht, ist Michelle McNamara noch ein Kind. Jahre später gründet sie als Erwachsene die erfolgreiche Seite TrueCrime Diary, auf der sie ungelöste Kriminalfälle sammelte und mit anderen Interessierten zu lösen versuchte. In „Ich ging in die Dunkelheit“ erzählt sie von ihrer obsessiven Suche nach einem Mann, der mindestens zwölf Morde, 45 Vergewaltigungen und 120 Einbrüche in Kalifornien begangen haben soll. Mehr dazu gibt‘s wie immer auf dem Blog. #ichgingindiedunkelheit #michellemcnamara #truecrime (Unbeauftragte Werbung)
  • Wenn aus einem Versehen Tradition wird. ✌🏻 Danke! #postkartenliebe #postkarten #postkarte

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