Kochen

I love Berries von Christin Geweke

I love Berries von Christin Geweke: Wenn es ein Koch- beziehungsweise Backbuch in der letzten Zeit gab, das mich sofort angesprochen hat, dann dieses. Ich liebe nicht nur den Sommer, sondern auch Beeren jeder Art (und das, obwohl ich sonst leider eine sehr mäkelige Esserin bin, der vieles nicht schmeckt). Wobei ich gleich zu Beginn des Buchs lernen musste, dass nicht jedes Obst, von dem ich dachte, es seien Beeren, auch Beeren sind – bei Erdbeeren ist ja nahezu bekannt, dass es sich streng genommen um Sammelnussfrüchte handelt. Dass Himbeeren und Brombeeren ebenso nicht zur Gattung der Beeren fallen, war mir allerdings neu. Aber – sind wir mal ehrlich –, eigentlich ist das auch egal: Hauptsache, sie schmecken! Ach wobei, Sanddorn esse ich nicht.

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Inhalt kurz zusammengefasst

Worum es in I love Berries von Christin Geweke geht, dürfte kein allzu großes Rätsel sein: Um Beeren und allerlei Köstliches, das man aus ihnen zaubern kann. In Süddeutschland ist die Erdbeerzeit zwar schon fast vorbei (hier im Norden in vollem Gange), aber es warten in den kommenden Wochen ja noch jede Menge anderer süße Früchte darauf, verarbeitet zu werden – und genau da setzt I love berries natürlich an.

Eingeteilt ist das Buch in folgende fünf Kapitel:

  • I love Berries
  • What a berryful day – beerenstark in den Tag
  • Berrylicious – Leckereien für die Kaffeetafel
  • Very berry sweet – süße Früchtchen zum Dessert
  • Berry me – Spielereien zum Verlieben

Den Abschluss bildet ein übersichtliches Register alle Rezepte, wie es in den meisten Koch- und Backbüchern zu finden ist.

Wie war I love Berries?

In erster Linie: wunderschön anzusehen. I love Berries ist mit Liebe gestaltet, teilweise illustriert und vor allem mit sehr ansprechenden Fotos versehen, die Lust auf das Ausprobieren der verschiedenen Rezepte machen.

Jedes Rezept ist mit einem vollflächigen Foto bebildert, die Gestaltung der Rezepte an sich ist übersichtlich und aufgeräumt, genau wie es mag. Wenn ich Kochbücher hier vorstelle, probiere ich immer gerne ein Rezept aus und teste es auf Tauglichkeit – diesmal fiel es mir mal wieder wirklich schwer, mich für ein Rezept zu entscheiden. Meine Favoriten: Blaubeer-Blondies, Buttermilch-Mandel-Gugelhupf mit Waldbeeren, Himbeer-Biskuitrolle, Berries & Cream Sponge Cake (der auch die Titelseite des Buchs ziert), Stachelbeer-Baiser-Tarte, Blaubeer-Trifle, Frozen Blackberry Cheesecake Cubes und dem Johannisbeer-Tiramisu. Uff, ihr merkt schon … letztlich habe ich meinen Freund entscheiden lassen und dessen Augen leuchteten bei der Himbeer-Biskuitrolle eindeutig am meisten.

I love Berries im Praxistest

Vorweg: Der Biskuitteig ist grandios geworden, ich habe noch nie so einen fluffigen Teig gebacken. Ok, zugegeben, ich habe auch erst ungefähr fünfmal Biskuit gebacken, aber auch sehr biskuiterprobte Menschen, die den Kuchen getestet haben, waren begeistert.

Ich habe wie immer das Rezept ein bisschen hinsichtlich des Zuckers modifiziert (ca. 60 % der angegebenen Menge und es war immer noch sehr süß) und statt des angegebenen Raspberry Lemon Curds habe ich fertige Marmelade (Frutissima Himbeere; in meinen Augen ist Frutissima die leckerste Marmelade, die man im Supermarkt kaufen kann) verwendet, weil ich für das andere keine Zeit hatte. Beim Erstellen der Sahne gab es leider einen kleinen Unfall, wegen dem ich die komplette Sahne neu machen musste, aber das lag nicht am Rezept, sondern vermutlich daran, dass die erwärmte Gelatine zu warm war und die Sahne deshalb von flüssig direkt zu Butter wurde …

Meine Rolle gewinnt vielleicht ganz sicher keinen Schönheitswettbewerb, schmeckt aber fantastisch. Ich werde mich mit der Zeit auf jeden Fall noch durch meine oben genannten Favoriten durchtesten!

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Infos zum Buch

I love Berries / Christin Geweke / Hölker Verlag / 2017 / 96 Seiten / ISBN: 978-3-88117-122-9 / Preis: 16,95 Euro / Jetzt online kaufen* / Verlagsinfo /

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1 Comment

  • Neri

    Tolles Buch, ich hatte auch schon überlegt, es mir zu kaufen. Ich mag das Cover schon total!

    Neri, Leselaunen

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  • Ein wenig habe ich mich hier ja schon mit euch über den Roman ausgetauscht und nun gibt‘s meine ausführliche Meinung auf dem Blog. 🙋🏼‍♀️ #dasverschwindenderstephaniemailer #joeldicker #schonhalbelf
  • Seite 78 von 293 und ich kann es kaum abwarten, heute Abend weiter zu lesen. Nach „Das Rauschen in unseren Köpfen“ war für mich klar, auch den zweiten Roman von Svenja Gräfen zu lesen. Auch „Freiraum“ handelt von der Liebe, viel mehr aber noch von der Frage, wie, wo und vor allem mit wem wir in Zeiten von Luxussanierungen und Wohnungsknappheit leben möchten. #freiraum #svenjagräfen #schonhalbelf #ullstein (Unbeauftragte Werbung)
  • Wer meinen Blog schon ein wenig länger liest, weiß, dass ich begeisterte Leserin von Joël Dickers Romanen bin. Entsprechend groß war meine Vorfreude auf „Das Verschwinden der Stephanie Mailer“. Motiviert im Frühling begonnen und dann kam das Leben dazwischen. 🤷🏼‍♀️ ABER: Jetzt habe ich es beendet. Da einige von euch es sicher schon gelesen haben, würde mich sehr interessieren, wie es euch gefallen hat? Vor allem auch im Vergleich zu den beiden Vorgängern. Ich sortiere gerade noch meine Gedanken. 💭 #dasverschwindenderstephaniemailer #joeldicker #krimi (Unbeauftragte Werbung)
  • „Becoming“ von Michelle Obama ist mehr als eine Autobiografie - es ist ein Plädoyer für mehr Mut, Unabhängigkeit, Selbst- und Nächstenliebe. Mehr dazu und 5 Tipps, die ich aus dem (Hör-)Buch mitgenommen habe, findet ihr jetzt auf schonhalbelf.de #becoming #michelleobama #hörbuch (Unbeauftragte Werbung)
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