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Filmstarts im Juli 2016: Die neuen Kinofilme

Auch wenn der Juli kein typischer Kinomonat ist, möchte ich einen Blick auf die Filmstarts im Juli 2016 werfen, die mich besonders interessieren. Ohne große Umschweife: Los geht’s!

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(Bild via Death To The Stockphoto)

21. Juli 2016: Frühstück bei Monsieur Henri

Jep, ich mag französische Komödien!

„Monsieur Henri ist ein mürrischer alter Herr und stolz darauf. Er lebt allein mit einer Schildkröte in einer viel zu großen Pariser Altbauwohnung und ärgert sich – über die Ehefrau seines Sohnes, die jungen Leute von heute oder was sonst so anfällt. Doch weil Henris Gesundheit letzthin etwas nachgelassen hat, beschließt sein Sohn Paul, dass es Zeit wird für eine Mitbewohnerin. Mit der chronisch abgebrannten Studentin Constance kommt ihm eine junge Dame ins Haus, die all das hat, was Henri auf den Tod nicht leiden kann, die seine Pantoffeln klaut und unerlaubt das Klavier benutzt. Weil sich Constance die Miete eigentlich nicht leisten kann, bietet Henri ihr ein skurriles Geschäft an: wenn sie es schafft, seinem Sohn Paul so lange schöne Augen zu machen, bis der seine Ehefrau verlässt, ist die Miete umsonst. Mehr übel als wohl willigt Constance ein. So stolpert der ahnungslose Paul in seinen zweiten Frühling und Constance in eine schrecklich nette Familie, die dank Monsieur Henri heillos im Chaos versinkt.“ (Quelle)

21. Juli 2016: Ma folie

Düster und sehr, sehr spannend: La folie werde ich mir nicht entgehen lassen.

„Hanna liebt Yann und die Lettres filmées. Poetisch-essayistische, mit dem iPhone aufgenommene Kurzfilme, die er ihr schickt. Yann liebt Hanna, aber er vertraut ihr nicht. Er verlässt sie, doch lässt er sie nicht mehr allein. Seine Lettres filmées werden plötzlich zur Bedrohung und Hanna weiß nicht, wem sie noch vertrauen kann – oder ob sie sich selbst noch vertrauen kann.„Ma Folie“ beginnt als romantische Lovestory, als leidenschaftliche Amour Fou, entwickelt sich aber nach und nach zu einem vielschichtigen Psychothriller, bei dem die Grenzen zwischen Eigen- und Fremdwahrnehmung, Vertrauen und Misstrauen, Realität und Illusion, Wahrheit und Lüge verschwimmen.“ (Quelle)

28. Juli 2016: Wiener Dog

Ich mag Hunde und schwarzen Humor. Und bin mir sicher, deswegen auch Gefallen an diesem Film zu finden.

„Als kleiner, vertrauenswürdiger Dackel erhält man viele intime Einblicke in die unterschiedlichen Schicksale seiner wechselnden Herrchen. Für den kleinen Remi (Keaton Nigel Cooke) zum Beispiel wird die Liebe seiner bourgeoisen Eltern Dina und Danny (Julie Delpy und Tracy Letts) einfach zu viel. Die eher unscheinbar wirkende Tierarztassistentin Dawn Wiener (Greta Gerwig) will hingegen ihrem Leben etwas mehr Pfeffer verleihen und lässt sich auf ein Abenteuer mit Bad Boy Brandon (Kieran Culkin) ein. Und dann gibt es noch den erfolglosen Drehbuchautoren Dave (Danny DeVito), der vielleicht noch eine letzte Chance auf den ganz großen Durchbruch hat, und die in die Jahre gekommene Nana (Ellen Burstyn), die nur dann von ihrer Enkelin Zoe (Zosia Mamet) hört, wenn diese Geld braucht. So verschieden und schwer erträglich all ihre Leben sein mögen, finden sie doch alle Trost in demselben kleinen Dackel.“ (Quelle)

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„Zumindest wir gegen deine Mutter. Der Rest der Welt hat mit Freude oder völligem Desinteresse reagiert.”
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