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Buchclub: Emma Watson gründet „The Shared Shelf“

Buchclubs sind altmodisch, verstaubt und etwas für Einzelgänger? Von wegen. Emma Watson beweist das Gegenteil und hat innerhalb von weniger als 24 Stunden bereits knapp 49.000 Mitglieder für ihren virtuellen Buchclub bei Goodreads gewinnen können.

Emma Watosn eröffnet einen Buchclub

Aufruf zur Namenssuche für ihren Buchclub

Auf Twitter kündigte sie am Mittwoch an, einen feministischen Buchclub eröffnen zu wollen und rief ihre Follower dazu auf, unter dem Hashtag #EmmasBookClub kreative Namensvorschläge einzureichen. Einen Tag später verkündete sie den Gewinnernamen: „Our Shared Shelf“ (= Unser gemeinsames Buchregal) von @emilyfabb hatte sie am meisten überzeugt.

Ankündigung auf Facebook und Twitter

Einen Tag später folgte bereits die offizielle Ankündigung auf Facebook und Twitter: Seit Beginn ihrer Funktion als UN Global Goodwill Ambassador lese sie so viele Bücher und Essays über Gleichberechtigung wie möglich. Um ihre neuen Erkenntnisse und Gedanken zu teilen, eröffne sie einen feministischen Buchclub. Sie plane, jeden Monat ein Buch auszuwählen, das jeweils in der letzten Monatswoche online gemeinsam besprochen werde. Sie werde Fragen und Zitate posten, um die Diskussion zu starten, wünsche sich aber gleichzeitig einen offenen Austausch der Mitglieder untereinander. Wann immer es möglich sei, werde sie den Autor oder eine andere bekannte Persönlichkeit an der Besprechung teilnehmen lassen.

Wie ihr mitmachen könnt

Wenn ihr Lust habt, Mitglied der virtuellen Lesegruppe zu werden, besucht Emma Watsons dafür angelegtes Profil bei Goodreads. Das erste zu lesende Buch wurde bereits definiert: My life on the road von Gloria Steinem. Die ist ganz offensichtlich begeistert und forderte direkt ein persönliches Treffen mit Watson im „echten“ Leben. In ihrer Autobiografie erzählt sie von ihrer im wahrsten Sinne des Wortes bewegten Kindheit: Jedes Jahr im Herbst fuhr sie mit ihrer Familie im Auto quer durch das Land, um neue Abenteuer zu jagen. Auch als Erwachsene verbrachte Steinem viel Zeit auf den Straßen – diesmal als Journalistin, Aktivistin und Sprecherin. Diese Tätigkeiten bringen natürlich jede Menge spannende Erfahrungen mit sich, über die Steinem in ihrem Buch berichtet.

Ich bin gespannt, wie sich „The Shared Shelf“ entwickeln wird!

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8. Januar 2016
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  • Nach Jessica Andrews folgt mit „Der rote Faden“ auf meinem Blog direkt ein weiterer Roman einer jungen britischen Autorin, der mir ebenfalls sehr gut gefallen hat. Er handelt von einer jungen Frau, die sich zu Beginn des Studiums mit einem Kommilitonen anfreundet und eine innige Beziehung zu ihm herstellt. Alles scheint gut, bis sie auf einem Familienfest von seinem Cousin (danke @the_zuckergoscherl!) vergewaltigt wird. #rosieprice #derrotefaden @rowohltverlag (Unbeauftragte Werbung)
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„Zumindest wir gegen deine Mutter. Der Rest der Welt hat mit Freude oder völligem Desinteresse reagiert.”
(Nick Hornby, Keiner hat gesagt, dass du ausziehen sollst, Kiepenheuer & Witsch) 
Mehr über Nick Hornbys neuen Roman findet ihr jetzt auf dem Blog. 🙂 #nickhornby #keinerhatgesagtdassduausziehensollst #schonhalbelf (Unbeauftragte Werbung)
  • Als der Golden State Killer seine erste Tat begeht, ist Michelle McNamara noch ein Kind. Jahre später gründet sie als Erwachsene die erfolgreiche Seite TrueCrime Diary, auf der sie ungelöste Kriminalfälle sammelte und mit anderen Interessierten zu lösen versuchte. In „Ich ging in die Dunkelheit“ erzählt sie von ihrer obsessiven Suche nach einem Mann, der mindestens zwölf Morde, 45 Vergewaltigungen und 120 Einbrüche in Kalifornien begangen haben soll. Mehr dazu gibt‘s wie immer auf dem Blog. #ichgingindiedunkelheit #michellemcnamara #truecrime (Unbeauftragte Werbung)
  • Wenn aus einem Versehen Tradition wird. ✌🏻 Danke! #postkartenliebe #postkarten #postkarte

schonhalbelf