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BuchSaiten Blogparade 2016

Abschließend zu diesem Jahr nehme auch ich an der BuchSaiten Blogparade 2016 teil, die 2016 von Petzi ausgerichtet wird. Wer auch Lust hat, teilzunehmen, liest sich am besten ihren Blogpost dazu durch. Wer keinen Blog hat, kann mir auch gerne seine Antworten per Kommentar unter diesem Post da lassen, ich würde mich freuen! Nach Ende der Aktion am 6. Januar findet ihr auf Petzis Blog einen abschließenden Artikel zur Blogparade, in welchem sie gesammelt alle Beiträge zur Aktion veröffentlicht – Leseinspiration garantiert.

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Die Fragen der BuchSaiten Blogparade 2016

Welches war das Buch in diesem Jahr, von dem ich mir wenig versprochen habe, das mich dann aber positiv überrascht hat?

Das gab es eigentlich nicht. Wenn ich mir nichts oder wenig von einem Buch verspreche, lese ich es nicht – dafür gibt es zu viele Bücher, die noch auf meiner Leseliste stehen. Positiv überrascht hat mich „Freedom Bar” von David Bielmann. Ich kannte den Autoren nicht und konnte mir nach dem Lesen der Inhaltsangabe nur ein schwammiges Bild machen, aber es reizte mich. Nach den ersten paar Seiten war ich dann nur noch begeistert.

 

Welches war das Buch in diesem Jahr, von dem ich mir viel versprochen habe, das mich dann aber negativ überrascht hat? 
Das war „Die Theorie vom Marmeladenbrot”. Ich hatte mir ein lustiges und spannendes Buch rund um meine Generation, also die, die parallel mit dem Internet groß geworden ist, vorgestellt. Leider haben mir Stil und Tempo des Romans nicht sonderlich zugesagt. Negativ überrascht wäre vielleicht zu hart, aber ich war enttäuscht, weil ich es mir ganz anders ausgemalt hatte.

 

Welches war eure persönliche Autoren-Neuentdeckung in diesem Jahr und warum?
Åsne Seierstad hat mit ihrer Biografie von Anders Breivik etwas ganz Besonderes geschaffen. Ich bewundere ihre Recherchearbeit, ihren Umgang mit der Thematik und den Betroffenen sowie ihren Schreibstil sehr und halte „Einer von uns” für eins der wichtigsten Bücher des Jahres 2016.

 

Welches war euer Lieblings-Cover in diesem Jahr und warum?
„Das zerstörte Leben des Wes Trench”, weil die Kombination aus filigraner Schwarzweiß-Zeichnung und dem knalligen Grün der Schrift inklusive der Wahl der Schriftart ein echter Aufmerksamkeitsgarant und genau so besonders ist, wie der Inhalt des Buchs.

 

Welches Buch wollt ihr unbedingt in 2017 lesen und warum?
Haha, der war gut! Die Frühjahrsvorschauen habe ich alle schon brav durchgearbeitet und so viele Wunschkandidaten gefunden … Ich freue mich beispielsweise riesig auf „Der Club”, das im März bei Kein & Aber erscheinen wird. Klingt wie ein zweites „Die geheime Geschichte” von Donna Tartt und hat dazu noch ein wunderbares Cover. Imaginär reibe ich mir gerade schon die Hände.

 

Und jetzt wünsche ich einen guten Rutsch in das neue Jahr! Ich hoffe, ihr verbringt einen schönen Abend und beginnt 2017 so, wie ihr es euch wünscht.

2 Comments
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2 Comments

  • Juliana

    Oh, was tust du nur. Jetzt muss ich mir sofort „Der Club“ näher anschauen 🙂 die Vorschauen bin ich tatsächlich bisher nur auszugsweise durchgegangen. Das sollte ich demnächst nochmal genauer angehen! Ich bin mir sicher, da warten einige großartige Bücher darauf entdeckt zu werden!

    Viele Grüße und dir einen schönen Start ins neue Jahr!

    • schonhalbelf

      Tut mir leid … 😀 Aber rate mal, was schon auf meinem Nachttisch liegt, haha. Ich wünsche dir natürlich ebenso einen tollen Start und ein noch besseres Jahr 2017! 🙂

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  • Es ist der Abend im Januar 2015, der alles verändert: Jener Samstagabend, an dem Chanel Miller ihre Schwester auf eine Verbindungsparty begleitet, die auf dem Campus der Stanford University stattfindet. Nachdem sie im Laufe der Party die Örtlichkeit verlassen hat, wird sie bewusstlos von Brock Turner, einem Studenten der Universität, vergewaltigt. Zwei zufällig vorbeikommende schwedische Männer werden Zeugen der Tat und halten Turner davon ab, zu fliehen. Doch das Schlimmste ist bereits geschehen. Mehr über Millers Geschichte findet ihr jetzt auf dem Blog. #ichhabeeinennamen #chanelmiller #chanelmillerknowmyname (Unbeauftragte Werbung)
  • Ich möchte heute den Spieß umdrehen: suche Buchtipps! Und zwar für die Allerkleinsten. 👶🏼 Könnt ihr mir schöne erste Bücher zum Vorlesen empfehlen? In diesem Bereich kenne ich mich nämlich noch absolut nicht aus und würde mich über erprobte Tipps freuen. #buchtipps #buchtippfürkinder #erstebücher
  • In den letzten Monaten ist meine Zeit sehr knapp geworden - ich möchte mich bei allen bedanken, die mir trotzdem die Treue halten! Es kommen auch wieder andere Zeiten und ich lese nach wie vor unglaublich gerne (wenn auch weniger). Momentan übrigens „Ich habe einen Namen“ von Chanel Miller; ein Buch, durch das man nicht mal eben rauscht, sondern dessen Sätze sacken können müssen. Bis ich es beendet habe, findet ihr aktuell meinen Blogpost „Housesitter“ von Andreas Winkelmann an oberster Stelle. #schonhalbelf #ichhabeeinennamen #housesitter
  • Im Juli 2011 erschüttern die Anschläge in Oslo und auf der Insel Utøya Menschen weltweit. Sella fühlt sich in besonderem Maß betroffen, da die Tochter ihrer Nachbarn zu den Todesopfern gehört. Meine Gedanken zu diesem Roman findet ihr jetzt auf dem Blog. #schonhalbelf #vatermutterkim #eivindhofstadevjemo #luftschachtverlag (Unbeauftragte/unbezahlte Werbung)
  • „Manche Frauen betreten den Kreißsaal im Jahr 2019 und kommen im Jahr 1950 wieder raus.“ - ein Zitat, das nicht aus diesem Roman stammt, den Ausgangspunkt für die Geschichte jedoch ziemlich gut trifft. Alle Details zu „Jesolo“ von Tanja Raich findet ihr auf dem Blog. #schonhalbelf #Jesolo #tanjaraich
  • Wohnen ist meinen Augen eines DER Themen (nicht nur)  meiner Generation. Traurigerweise stellt sich für die meisten gar nicht mehr die Frage, wie sie wohnen möchten, sondern viel mehr, wie und wo sie überhaupt noch wohnen können. Dieser Thematik widmet sich auch Svenja Gräfen in ihrem zweiten Roman „Freiraum“. Ich freue mich, wenn ihr den Blogpost dazu lest! #freiraum #svenjagräfen #ullstein #ullsteinfünf (Unbeauftragte Werbung)

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