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Buchneuerscheinungen Juli 2016

Im Juni war es leider etwas still hier und ich kam zeitlich nicht so zum Lesen, wie ich es mir gewünscht hätte – der Juli wird besser und es warten schon einige vorbereitete Posts auf euch. Nicht fehlen dürfen natürlich die drei Buchneuerscheinungen im Juli 2016, die mich am meisten ansprechen. Viel Spaß damit!

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1. Joy Fielding – Die Schwester

An heißen Sommertagen greife ich am liebsten zu einem Thriller, der ebenfalls im Sommer spielt.

„Caroline Shipley ist voller Vorfreude, denn ihr Mann Hunter hat sie zur Feier ihres Hochzeitstages in ein Luxushotel in Mexiko eingeladen. Gemeinsam mit ihren beiden kleinen Töchtern reisen sie an und beziehen ihre komfortable Suite. Doch was als paradiesischer Aufenthalt geplant war, wandelt sich zum tiefen Trauma in Carolines Leben, von dem sie sich nie erholen wird – denn eines Abends wird die zweijährige Samantha aus der Suite entführt und bleibt für immer verschwunden. Caroline zerbricht beinahe an dem Verlust und muss sich auch noch den Verdächtigungen der Presse stellen, an der Entführung beteiligt gewesen zu sein. Die Jahre vergehen, und irgendwann gibt Caroline selbst den letzten Funken Hoffnung auf, dass Samantha doch noch am Leben ist. Bis sie eines Tages den Anruf einer mysteriösen jungen Frau erhält, die behauptet, ihre verlorene Tochter zu sein – und damit einen Strudel von Ereignissen auslöst, der Caroline die schockierende Wahrheit darüber offenbart, was wirklich geschah in jener heißen Sommernacht in Mexiko …“ (Quelle)

Die Schwester / Joy Fielding / Übersetzer: Kristian Lutze / Goldmann / 2016 / 448 Seiten / ISBN: 978-3442312726 / Preis: 19,99 Euro /

2. Wlodzimierz Odojewski – Verdrehte Zeit

„Der Warschauer Bibliotheksangestellte Waclaw Konradius erhält überraschenden Besuch aus seiner Vergangenheit: Im Treppenhaus wartet eine junge Frau auf ihn, die einer Weggefährtin aus seiner Zeit im Widerstand gegen die deutsche Besatzung verblüffend ähnlich sieht. Sie übermittelt ihm einen Auftrag, den er zwanzig Jahre zuvor ausgeführt hat – mit tödlichen Konsequenzen für die übrigen Mitglieder der konspirativen Gruppe. Gewährt ihm das Schicksal eine zweite Chance? Konradius macht sich auf die Suche nach der Wahrheit, die vielleicht nur seine eigene ist.“ (Quelle)

Verdrehte Zeit / Wlodzimierz Odojewski / Übersetzerin: Barbara Schäfer / dtv / 2016 / 160 Seiten / ISBN: 978-3423280785 / Preis: 17,90 Euro /

3. D. W. Wilson – Den Boden nicht berühren

„Die Männer heißen Will, Ray und Mitch, die Frauen Kelly oder Tracey. Allerweltsnamen. Sie können Leitungen verlegen, Wände verputzen, Zaunpfähle einschlagen. Ihre Sätze sind knapp, Gefühle schlucken sie runter.

Es sind vom Leben Gebeutelte, die trotzdem hoffen – auf die große Liebe, ein Dach über dem Kopf, eine bessere Zukunft. Sie leben im Kootenay Valley, westlich der kanadischen Rockies. Invermere heißt ihre kleine Stadt, eine enge Welt der Gewalt, Einsamkeitund Sehnsucht: Ein Teenager stirbt beim Seilschwingen, als der angesägte Ast auf ihn herabkracht – die Rache eines Jüngeren; ein Mathematiklehrer baut für seinen Sohn ein Heliotrop, obwohl er nicht weiß, ob er den Jungen wiedersieht; ein Vater und sein Sohn können ihre Liebe zueinander nur über schmerzhaftes Kräftemessen ausdrücken. Alle sind sie widerborstige Menschen mit der Verletzlichkeit von Romantikern.“ (Quelle)

Den Boden nicht berühren / D. W. Wilson / Übersetzer: Eike Schönfeld / dtv Premium / 2016 / 240 Seiten / ISBN: 978-3423261104 / Preis: 15,90 Euro /

Eure Meinung?

Welches der drei vorgestellten Bücher ist euer Favorit? Oder freut ihr euch vielleicht auf ein ganz anderes, das im Juli erscheint? Lasst es mich gerne wissen!

4 Comments
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4 Comments

  • Mareike

    „Den Boden nicht berühren“ hatte ich auch näher ins Auge gefasst. Das klingt einfach sehr spannend und ich habe momentan einen Fable für Erzählungen und Kurzgeschichten.

    Liebe Grüße
    Mareike

    • schonhalbelf

      Hallo Mareike, ich freue mich schon auf deine Rezension, falls du es lesen solltest!
      Liebe Grüße
      Inga

  • Lotta

    Ich freue mich am meisten auf „Paris, Du und Ich“ von Adriana Popescu. Das Buch wird bestimmt wieder ein wunderbarer Sommerknaller. Außerdem freue ich mich natürlich speziell darauf, weil meine kleine Zola einen Gastauftritt in diesem Buch hat. 😀
    Wunderbar. Ich kann es kaum noch bis zum 25. Juli abwarten ^^

    Liebst, Lotta

    • schonhalbelf

      Ich habe es gerade mal gegoogelt; klingt tatsächlich nach einer geeigneten Sommerlektüre. Aber wer ist Zola? Kläre mich bitte auf! 😉
      Liebe Grüße
      Inga

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  • Im Juli 2011 erschüttern die Anschläge in Oslo und auf der Insel Utøya Menschen weltweit. Sella fühlt sich in besonderem Maß betroffen, da die Tochter ihrer Nachbarn zu den Todesopfern gehört. Meine Gedanken zu diesem Roman findet ihr jetzt auf dem Blog. #schonhalbelf #vatermutterkim #eivindhofstadevjemo #luftschachtverlag (Unbeauftragte/unbezahlte Werbung)
  • „Manche Frauen betreten den Kreißsaal im Jahr 2019 und kommen im Jahr 1950 wieder raus.“ - ein Zitat, das nicht aus diesem Roman stammt, den Ausgangspunkt für die Geschichte jedoch ziemlich gut trifft. Alle Details zu „Jesolo“ von Tanja Raich findet ihr auf dem Blog. #schonhalbelf #Jesolo #tanjaraich
  • Wohnen ist meinen Augen eines DER Themen (nicht nur)  meiner Generation. Traurigerweise stellt sich für die meisten gar nicht mehr die Frage, wie sie wohnen möchten, sondern viel mehr, wie und wo sie überhaupt noch wohnen können. Dieser Thematik widmet sich auch Svenja Gräfen in ihrem zweiten Roman „Freiraum“. Ich freue mich, wenn ihr den Blogpost dazu lest! #freiraum #svenjagräfen #ullstein #ullsteinfünf (Unbeauftragte Werbung)
  • Man kann nicht alles mögen. Dieses Buch zum Beispiel. Ich hatte durch eine vorangegangene Empfehlung recht hohe Erwartungen, die aber leider nicht erfüllt werden konnten (Begründung gibt's auf dem Blog). Wer von euch hat es auch gelesen und wie hat es euch gefallen? #schonhalbelf #alleswasichweißüberdieliebe
  • Ein wenig habe ich mich hier ja schon mit euch über den Roman ausgetauscht und nun gibt‘s meine ausführliche Meinung auf dem Blog. 🙋🏼‍♀️ #dasverschwindenderstephaniemailer #joeldicker #schonhalbelf
  • Seite 78 von 293 und ich kann es kaum abwarten, heute Abend weiter zu lesen. Nach „Das Rauschen in unseren Köpfen“ war für mich klar, auch den zweiten Roman von Svenja Gräfen zu lesen. Auch „Freiraum“ handelt von der Liebe, viel mehr aber noch von der Frage, wie, wo und vor allem mit wem wir in Zeiten von Luxussanierungen und Wohnungsknappheit leben möchten. #freiraum #svenjagräfen #schonhalbelf #ullstein (Unbeauftragte Werbung)

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