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Buchneuerscheinungen im Januar 2017

Es geht weiter mit den Buchneuerscheinungen im Januar 2017! Aufmerksamen Lesern wird nicht entgangen sein (oder doch?), dass diese Rubrik für den Dezember gefehlt hat. Das lag weder an Zeit-, noch an Motivationsmangel, sondern daran, dass ich – unglaublich, aber wahr – einfach nicht drei Bücher gefunden habe, die im Dezember erschienen sind und mich wirklich angesprochen haben. Nach kurzem Hin und Her habe ich mich dazu entschieden, die Kategorie ausfallen zu lassen. Und Hand aufs Herz: Es ist ja bei den meisten nicht so, dass sie kein einziges, ungelesenes Buch mehr zu Hause herumliegen haben, oder …? Dafür geht es im neuen Jahr mit drei sehr spannend klingenden Neuerscheinungen weiter. Los geht’s!

Buch Neuerscheinungen im Januar 2017 - Suchtipps auf Schonhalbelf, dem Buchblog

1. Fabian Hischmann – Das Umgehen der Orte

Ich habe eine Schwäche für Romane von Autoren, die so alt wie ich oder nicht viel älter sind – und wenn dann noch der Inhalt zu stimmen scheint, wandern sie sofort auf meine Wunschliste.

„Lisa friert nicht. Sie kann es einfach nicht. Schwitzen dafür umso mehr. In den Sommermonaten flüchtet sie ins Eisstadion und stellt sich vor, es hätte sie noch weitaus schlimmer treffen können als in Südwestdeutschland. Etwa in Bangkok oder Miami. Und dann zieht Anne ins Nachbarhaus, ein Anti-Mädchen mit Gletscheraugen und einem Plan im Gepäck … Wie Lisa und Anne sind alle Figuren in »Das Umgehen der Orte« Geheimnisträger, deren Wege sich kreuzen und Schicksale aufeinanderprallen. Einige trägt es hinaus in die Welt, nach Melbourne oder auf die Westmännerinseln, andere zieht ihre Last bis auf den Grund. Was zählt sind Freunde – die Familie, die man sich aussucht, wie es heißt. Mit ihnen teilt man: Träume, Ängste, die guten Momente und die richtig miesen.
Kaum ein deutschsprachiger Autor unserer Tage vermag das Fangnetz der Emotion so sensibel und kunstvoll zu knüpfen wie Fabian Hischmann. In seinem neuen Roman erfindet er Figuren und Szenen, die berühren und verstören, die laut auflachen und die existenzielle Wucht des Beiläufigen erleben lassen.“ (Quelle)

Das Umgehen der Orte / Fabian Hischmann / Piper / 2017 / 208 Seiten / ISBN: 978-3-8270-1292-0 / Preis: 18,00 Euro /

2. Elias Mattay – Der Bienenmann

Im Winter bin ich für Spannung immer besonders anfällig und ich muss zugeben, dass hier neben der Geschichte auch das Cover sehr anziehend auf mich wirkt.

„Ein idyllisches Seengebiet bei Berlin: Hier leben die Reichen zurückgezogen in ihren Villen … Bis ein eiskalter, unberechenbarer Killer auftaucht. Als Imker maskiert, tötet er scheinbar wahllos und entführt einen kleinen Jungen. Will der Täter Geld? Hat er ein politisches Motiv? Oder ist er ein Psychopath? Unter wachsendem Druck der Öffentlichkeit sucht der Berliner Kommissar Baer vergeblich nach einem Schlüssel für die blutigen Taten. Eine Verbündete findet er in der jungen Brandenburger Ermittlerin Jana Seitz, auch wenn ihr Vorgesetzter und Liebhaber das nur äußerst ungern sieht. Dann schlägt der Imker wieder zu, noch brutaler als zuvor, und den Ermittlern wird endgültig der Boden unter den Füßen weggezogen …“ (Quelle)

Der Bienenmann / Elias Mattay / Piper / 2017 / 480 Seiten / ISBN: 13 978-3-8333-1084-3 / Preis: 12,99 Euro /

3. Paul Auster & Inge Birgitte Siegumfeldt – Ein Leben in Worten

Apropos anfällig sein: Das bin ich auch häufig für Bücher über Schriftsteller oder das Schreiben.

„Jedes seiner Bücher ist für Paul Auster eine Reise auf einer unbekannten Straße. Zusammen mit der Professorin Inge-Birgitte Siegumfeldt hat er sich aufgemacht, diese Reisen noch einmal aus der Rückschau zu betrachten. Drei Jahre lang trafen sich beide zu Gesprächen über Austers Bücher. In einem intensiven, persönlichen Dialog erkunden sie seine großen Romane und die autobiographischen Texte. Auster gibt dabei einen intimen Einblick in seine Arbeit, erzählt amüsante Anekdoten und spricht offen wie selten über Inspirationsquellen und Motivation. Die scharfsinnigen Fragen und Gedanken Siegumfeldts fordern den Autor heraus, und so entsteht ein überraschender, kluger Austausch zweier Literaturliebhaber.“ (Quelle)

Ein Leben in Worten / Paul Auster & Inge Birgitte Siegumfeldt / rowohlt / 2017 / 416 Seiten / ISBN: 978-3-499-27261-5 / Preis: 12,99 Euro /

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  • Es ist der Abend im Januar 2015, der alles verändert: Jener Samstagabend, an dem Chanel Miller ihre Schwester auf eine Verbindungsparty begleitet, die auf dem Campus der Stanford University stattfindet. Nachdem sie im Laufe der Party die Örtlichkeit verlassen hat, wird sie bewusstlos von Brock Turner, einem Studenten der Universität, vergewaltigt. Zwei zufällig vorbeikommende schwedische Männer werden Zeugen der Tat und halten Turner davon ab, zu fliehen. Doch das Schlimmste ist bereits geschehen. Mehr über Millers Geschichte findet ihr jetzt auf dem Blog. #ichhabeeinennamen #chanelmiller #chanelmillerknowmyname (Unbeauftragte Werbung)
  • Ich möchte heute den Spieß umdrehen: suche Buchtipps! Und zwar für die Allerkleinsten. 👶🏼 Könnt ihr mir schöne erste Bücher zum Vorlesen empfehlen? In diesem Bereich kenne ich mich nämlich noch absolut nicht aus und würde mich über erprobte Tipps freuen. #buchtipps #buchtippfürkinder #erstebücher
  • In den letzten Monaten ist meine Zeit sehr knapp geworden - ich möchte mich bei allen bedanken, die mir trotzdem die Treue halten! Es kommen auch wieder andere Zeiten und ich lese nach wie vor unglaublich gerne (wenn auch weniger). Momentan übrigens „Ich habe einen Namen“ von Chanel Miller; ein Buch, durch das man nicht mal eben rauscht, sondern dessen Sätze sacken können müssen. Bis ich es beendet habe, findet ihr aktuell meinen Blogpost „Housesitter“ von Andreas Winkelmann an oberster Stelle. #schonhalbelf #ichhabeeinennamen #housesitter
  • Im Juli 2011 erschüttern die Anschläge in Oslo und auf der Insel Utøya Menschen weltweit. Sella fühlt sich in besonderem Maß betroffen, da die Tochter ihrer Nachbarn zu den Todesopfern gehört. Meine Gedanken zu diesem Roman findet ihr jetzt auf dem Blog. #schonhalbelf #vatermutterkim #eivindhofstadevjemo #luftschachtverlag (Unbeauftragte/unbezahlte Werbung)
  • „Manche Frauen betreten den Kreißsaal im Jahr 2019 und kommen im Jahr 1950 wieder raus.“ - ein Zitat, das nicht aus diesem Roman stammt, den Ausgangspunkt für die Geschichte jedoch ziemlich gut trifft. Alle Details zu „Jesolo“ von Tanja Raich findet ihr auf dem Blog. #schonhalbelf #Jesolo #tanjaraich
  • Wohnen ist meinen Augen eines DER Themen (nicht nur)  meiner Generation. Traurigerweise stellt sich für die meisten gar nicht mehr die Frage, wie sie wohnen möchten, sondern viel mehr, wie und wo sie überhaupt noch wohnen können. Dieser Thematik widmet sich auch Svenja Gräfen in ihrem zweiten Roman „Freiraum“. Ich freue mich, wenn ihr den Blogpost dazu lest! #freiraum #svenjagräfen #ullstein #ullsteinfünf (Unbeauftragte Werbung)

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