Neue Seiten

Buchneuerscheinungen im April 2017

Der Monat März ist fast vorbei und somit ist es wieder an der Zeit, dass ich mich den Buchneuerscheinungen im April 2017 widme. Zum ersten Mal überhaupt habe ich übrigens alle drei Bücher gelesen, die ich im März vorgestellt habe, bzw. bin gerade noch dabei, aber das ist ein anderes Thema. Der April hält definitiv einige spannende neue Bücher für uns bereit, sodass ich schon kurz in Erwägung gezogen habe, mich von meiner Immer-nur-drei-Neuerscheinungen-vorstellen-Restriktion zu lösen und mal mehr vorzustellen. Aber nein, ich bleibe meinem Prinzip treu und beschränke mich auf drei.

buchneuerscheinungen-buch-april-2017-schonhalbelf-buchblog-empfehlungen-buchtipp-neue-buecher-novitaeten

1. Valerie Jakob – Hôtel Atlantique

Auf mich, die unzählige Sommerurlaube an der französischen Atlantikküste verbracht hat, wirkt dieser Krimi natürlich besonders anziehend.

„Delphine Gueron ist nach ihrem Abschied von der Pariser Polizei zurückgekehrt in ihre alte Heimat, St. Julien de la mer in der Nähe von Biarritz. Hier trifft sie sich einmal die Woche mit ihrer betagten Freundin Aurélie im noblen Hôtel Atlantique zum Tee. Doch eines Tages erscheint Aurélie nicht. Sie ist umgekommen. Ein Unfall, sagt die Polizei. Aber Delphines sechster Sinn sagt etwas anderes, und sie beginnt zu ermitteln. An nervtötende Vorschriften muss sie sich dabei nicht mehr halten. Unterstützung bekommt sie von dem fünfzehnjährigen Karim, der so dumm war, bei der ehemaligen commissaire einzubrechen. Zur Strafe erledigt der Junge bei ihr lästige Haus- und Gartenarbeiten. Mit der Zeit werden die beiden so etwas wie Freunde. Die Nachforschungen schweißen sie weiter zusammen. Und führen sie bis weit in die deutsch-französische Vergangenheit.“ (Quelle)

Hôtel Atlantique / Valerie Jakob / Wunderlich / 22.04.2017 / 480 Seiten / ISBN: 978-3-8052-5134-1 / Preis: 19,95 Euro /

2. Olivia Sudjic – Sympathie

Kein & Aber, Kein & Aber … ich habe so unglaublich viele gute Bücher dieses Verlags entdeckt bzw. schon gelesen, dass er sich langsam zu meinem Lieblingsverlag zu mausern scheint. Aktuell (ich schreibe diesen Artikel am Sonntag, 26.03.) lese ich „Alles bleibt in der Familie” und bin schon wieder so angetan. Naja, Fakt ist, dass im April schon wieder ein Roman erscheint, den ich unbedingt lesen möchte.

„Als die 23-jährige Alice online auf die junge Schriftstellerin Mizuko stößt, fallen ihr in deren Lebenslauf merkwürdige Parallelen zu ihrem eigenen auf. Alice ist gebannt: Von ihrem Adoptivvater, einem Physiker, weiß sie, dass jedes Partikel ein »sympathisches« Gegenpartikel besitzt, das es auf ewig anzieht. Doch als sich Mizuko und Alice immer näherkommen, wird klar: Zwischen der Person, die wir sind, und der Person, die wir online zu sein vorgeben, tut sich oftmals eine gefährliche Kluft auf. Olivia Sudjic ist ein erstaunliches Debüt über zwei ambivalente Frauen und die Kräfte, die sie aufeinander ausüben, gelungen. Eine spannende und verästelte Geschichte, die in die Welt der Teilchenphysik eintaucht und sich mit der Vergangenheit Japans verwebt, um die Frage nach Identität und Liebe im digitalen Zeitalter zu beantworten.“ (Quelle)

Sympathie / Olivia Sudjic / Übersetzerin: Anna-Christin Kramer / Kein & Aber / 07.04.2017 / 496 Seiten / ISBN: 978-3-0369-5757-9 / Preis: 24,00 Euro /

3. Stephanie Danler – Sweetbitter

Stephanie Danlers Debüt „Sweetbitter” hat nach seinem Erscheinen bereits sehr viel Aufmerksamkeit in den USA erhalten und wurde von zahlreichen Promis auf Instagram gepostet. Ich möchte mir auf jeden Fall selbst einen Eindruck verschaffen, daher steht diese New Yorker Geschichte ganz weit oben auf der Liste der Buchneuerscheinungen im April 2017.

„Eigentlich wollte Tess nicht Kellnerin werden. Sie wollte ihrer provinziellen Herkunft entkommen, in die Großstadt eintauchen und endlich herausfinden, wofür sie geschaffen ist. Doch dann landet sie in einem edlen New Yorker Restaurant und es ist wie der Eintritt in ein neues Universum, in dem ganz eigene Regeln und Gesetze herrschen, in dem der falsche Wein im falschen Moment zum Verhängnis werden kann. Oder die Ignoranz gegenüber der Einzigartigkeit einer Auster. Sweetbitter ist ein großer Roman über den Genuss und die Obsession – darüber, dass man manchmal besessen sein muss, um wirklich genießen zu können.“ (Quelle)

Sweetbitter / Stephanie Danler / Übersetzerin: Sabine Kray / Aufbau / 11.04.2017 / 416 Seiten / ISBN: 978-3-351-03672-0 / Preis: 21,95 Euro /

Eure Meinung?

Welches der drei vorgestellten Buchneuerscheinungen im April 2017 ist euer Favorit? Oder freut ihr euch vielleicht auf ein ganz anderes, das im April erscheint? Ich freue mich sehr auf eure Meinungen und Tipps!

2 Comments
Previous Post
30. März 2017
Next Post
30. März 2017

2 Comments

  • Nanni

    Hallo,
    „Sympathie“ klingt sehr interessant. Ich finde auch, dass Kein & Aber richtig tolle Bücher rausbringen. Das Frühlingsprogramm hat es mir sehr angetan.
    Liebe Grüße
    Nanni

    • schonhalbelf

      Hallo Nanni,
      „Sympathie” werde ich auch auf jeeeden Fall lesen und freue mich schon drauf. 🙂
      Liebe Grüße!

Leave a Reply

Instagram

  • „Mit Schaf oder ohne?“ 🤪 Nina Sahm erzählt in „Tage mit Bumerang“ mit viel Bedacht Annus Geschichte, die durch eine unüberlegte Handlung ihren einzigen echten Freund verliert. Mit Humor, Optimismus und eben einer großen Portion Schaf beschreibt die Autorin, wie die Protagonistin schließlich Schritt für Schritt in ein neues Leben findet und den Weg aus der Krise meistert. Mehr dazu gibt’s wie immer auf dem Blog. #dietagemitbumerang #ninasahm #hanserverlag (Unbeauftragte Werbung)
  • GEOkompakt ist eine Zeitschrift, die ich bisher gar nicht im Blick hatte, bis @alexfluegel auf einen sehr interessanten Artikel („Warum es Eltern heute so schwer haben“) hingewiesen hat. Gesehen, besorgt und bisher nicht enttäuscht worden. Die Ausgabe ist übrigens bei Weitem nicht nur für Eltern interessant, sondern berichtet ganz losgelöst davon über neue psychologische Erkenntnisse in puncto familiäre Beziehungen und Dynamiken. (Unbeauftragte Werbung)
  • Es ist der Abend im Januar 2015, der alles verändert: Jener Samstagabend, an dem Chanel Miller ihre Schwester auf eine Verbindungsparty begleitet, die auf dem Campus der Stanford University stattfindet. Nachdem sie im Laufe der Party die Örtlichkeit verlassen hat, wird sie bewusstlos von Brock Turner, einem Studenten der Universität, vergewaltigt. Zwei zufällig vorbeikommende schwedische Männer werden Zeugen der Tat und halten Turner davon ab, zu fliehen. Doch das Schlimmste ist bereits geschehen. Mehr über Millers Geschichte findet ihr jetzt auf dem Blog. #ichhabeeinennamen #chanelmiller #chanelmillerknowmyname (Unbeauftragte Werbung)
  • In den letzten Monaten ist meine Zeit sehr knapp geworden - ich möchte mich bei allen bedanken, die mir trotzdem die Treue halten! Es kommen auch wieder andere Zeiten und ich lese nach wie vor unglaublich gerne (wenn auch weniger). Momentan übrigens „Ich habe einen Namen“ von Chanel Miller; ein Buch, durch das man nicht mal eben rauscht, sondern dessen Sätze sacken können müssen. Bis ich es beendet habe, findet ihr aktuell meinen Blogpost „Housesitter“ von Andreas Winkelmann an oberster Stelle. #schonhalbelf #ichhabeeinennamen #housesitter
  • Im Juli 2011 erschüttern die Anschläge in Oslo und auf der Insel Utøya Menschen weltweit. Sella fühlt sich in besonderem Maß betroffen, da die Tochter ihrer Nachbarn zu den Todesopfern gehört. Meine Gedanken zu diesem Roman findet ihr jetzt auf dem Blog. #schonhalbelf #vatermutterkim #eivindhofstadevjemo #luftschachtverlag (Unbeauftragte/unbezahlte Werbung)
  • „Manche Frauen betreten den Kreißsaal im Jahr 2019 und kommen im Jahr 1950 wieder raus.“ - ein Zitat, das nicht aus diesem Roman stammt, den Ausgangspunkt für die Geschichte jedoch ziemlich gut trifft. Alle Details zu „Jesolo“ von Tanja Raich findet ihr auf dem Blog. #schonhalbelf #Jesolo #tanjaraich

schonhalbelf