Schreibtisch

Auf „Morgen mehr“ schreibt Tilman Rammstedt online einen Roman.

Tilman Rammstedt gehört ganz offensichtlich nicht zu den Menschen, die ein Problem damit haben, wenn jemand direkt hinter ihnen steht und ihnen beim Arbeiten zusieht. Vielmehr gehört er vielleicht zu jenen, die ganz dringend eine Deadline brauchen, um ein Projekt zu beenden. Vielleicht.

Tilman Rammstedt - Morgen mehr - Ein Onlineroman

Sein Experiment

Seit dem 11.01.2016 macht er ein Experiment: Er schreibt auf www.morgen-mehr.de vor den Augen seiner Leser ein neues Buch. Als Abonnent (Preis: 8,00 Euro) hat man nicht nur die Möglichkeit, täglich das neuste Kapitel zu lesen, sondern – noch besser, denn das macht das Ganze besonders – dem Autor direktes Feedback, Ideen oder Anfeuerungen zukommen zu lassen und vielleicht sogar die Geschichte aktiv zu beeinflussen.

Das Projekt läuft bis zum 08.04.2016. Anschließend wird der Roman lektoriert und schließlich in Buchform im Hanser Verlag veröffentlicht. Seine bislang erschienenen Bücher findet ihr hier.

Laut Website handelt es sich um ein bislang einzigartiges Format – zwar gebe es bereits Fortsetzungsromane und Work in Progress Veröffentlichungen, täglich ein neues Kapitel zu lesen bekommen, dürfe neu sein.

Tilman, ich wünsche dir viel Erfolg und glaube an dich!
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  • Ich möchte heute den Spieß umdrehen: suche Buchtipps! Und zwar für die Allerkleinsten. 👶🏼 Könnt ihr mir schöne erste Bücher zum Vorlesen empfehlen? In diesem Bereich kenne ich mich nämlich noch absolut nicht aus und würde mich über erprobte Tipps freuen. #buchtipps #buchtippfürkinder #erstebücher
  • In den letzten Monaten ist meine Zeit sehr knapp geworden - ich möchte mich bei allen bedanken, die mir trotzdem die Treue halten! Es kommen auch wieder andere Zeiten und ich lese nach wie vor unglaublich gerne (wenn auch weniger). Momentan übrigens „Ich habe einen Namen“ von Chanel Miller; ein Buch, durch das man nicht mal eben rauscht, sondern dessen Sätze sacken können müssen. Bis ich es beendet habe, findet ihr aktuell meinen Blogpost „Housesitter“ von Andreas Winkelmann an oberster Stelle. #schonhalbelf #ichhabeeinennamen #housesitter
  • Im Juli 2011 erschüttern die Anschläge in Oslo und auf der Insel Utøya Menschen weltweit. Sella fühlt sich in besonderem Maß betroffen, da die Tochter ihrer Nachbarn zu den Todesopfern gehört. Meine Gedanken zu diesem Roman findet ihr jetzt auf dem Blog. #schonhalbelf #vatermutterkim #eivindhofstadevjemo #luftschachtverlag (Unbeauftragte/unbezahlte Werbung)
  • „Manche Frauen betreten den Kreißsaal im Jahr 2019 und kommen im Jahr 1950 wieder raus.“ - ein Zitat, das nicht aus diesem Roman stammt, den Ausgangspunkt für die Geschichte jedoch ziemlich gut trifft. Alle Details zu „Jesolo“ von Tanja Raich findet ihr auf dem Blog. #schonhalbelf #Jesolo #tanjaraich
  • Wohnen ist meinen Augen eines DER Themen (nicht nur)  meiner Generation. Traurigerweise stellt sich für die meisten gar nicht mehr die Frage, wie sie wohnen möchten, sondern viel mehr, wie und wo sie überhaupt noch wohnen können. Dieser Thematik widmet sich auch Svenja Gräfen in ihrem zweiten Roman „Freiraum“. Ich freue mich, wenn ihr den Blogpost dazu lest! #freiraum #svenjagräfen #ullstein #ullsteinfünf (Unbeauftragte Werbung)
  • Man kann nicht alles mögen. Dieses Buch zum Beispiel. Ich hatte durch eine vorangegangene Empfehlung recht hohe Erwartungen, die aber leider nicht erfüllt werden konnten (Begründung gibt's auf dem Blog). Wer von euch hat es auch gelesen und wie hat es euch gefallen? #schonhalbelf #alleswasichweißüberdieliebe

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