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Monatsrückblick April 2017

Zack, wieder vier Wochen um, das bedeutet, dass es schon wieder an der Zeit für meinen Monatsrückblick April 2017 ist. Ich wünsche euch viel Spaß damit und einen noch viel schöneren Mai! Einen großes Dankeschön geht diesmal an unseren Statisten beim Fotoshooting für diesen Beitrag – danke lieber Marienkäfer, du hast das ganz super gemacht.

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Bücher

Es ist immer schön, den Monat nochmal in Form der Bücher, die man gelesen hat, Revue passieren zu lassen. Im April waren es für mich folgende (wie immer zu meiner jeweiligen Rezension verlinkt, sofern diese schon online ist):

(1) Lanz von Flurin Jecker: Die Geschichte eines 14-jährigen Jungens, der im Rahmen einer Projektwoche einen Blog beginnen und mit Inhalten füllen muss – dabei ist er eigentlich wegen Lynn, dem Mädchen seiner Träume, in besagtem Kurs gelandet …

(2) Erstmals ein Sachbuch, zumindest zum ersten Mal eins, das ich hier auf dem Blog vorstelle: Das Kleiderschrank-Projekt von Anuschka Rees. Wer immer einen Schrank voll nichts zum Anziehen hat, findet in diesem Buch praktikable Tipps dazu, wie man das ändern kann.

(3) Lange erwartet, endlich erschienen: Selfies, der siebte Band rund um das Team von Carl Mørck.

(4) Und noch eine Premiere für den Blog, nämlich zum ersten Mal eine Kurzgeschichtensammlung. Hinter dem exotischen Namen Granada Grischun verbirgt sich das Erstlingswerk der Schweizerin Romana Ganzoni. Wer das Besondere sucht, wird in ihren Geschichten fündig.

(5) Außerdem bin ich noch dazu gekommen, mein erstes Buch von Ullstein fünf, dem jüngsten Buchprogramm der Ullstein Buchverlage, zu lesen: Das Rauschen in unseren Köpfen von Svenja Gräfen.

(6) Auch ein Backbuch war diesmal dabei. Französisch backen entführt in die Trickkiste der französischen Süßspeisen.

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Filme und Serien

Was ich an Hörbüchern nicht gehört habe, habe ich an Serien gesehen oder so ähnlich. Der April war in diesem Jahr definitiv der Monat, in dem ich in diesem Jahr bislang am meisten Netflix genutzt habe. Vielleicht lag’s am schlechten Wetter? Das hat nämlich häufig nicht mal einen kurzen Spaziergang am Abend erlaubt …

Wie immer erstmal der Stand zu meinen schon länger angefangenen Serien:

– Gossip Girl (aktueller Stand: Staffel 3, Folge 6)
– Gilmore Girls (Staffel 2, Folge 9)
– Suits (Staffel 3, Folge 6)
– Bloodline (Staffel 2, Folge 1)
– Riverdale (Staffel 1, Folge 11)
– Mad Men (Staffel 4, Folge 1)

Neu hinzugekommen:

– Tote Mädchen lügen nicht (Staffel 1 beendet)
– Girlboss (Staffel 1, Folge 5)

Dass eine Serie mich so gefesselt und mitgenommen hat wie Tote Mädchen lügen nicht ist lange nicht mehr vorgekommen. Zu Beginn (ich glaube sogar, etwa die ersten fünf Folgen) fand ich alles sehr pathetisch und auch profan. In meinen Augen lohnt es sich aber definitiv, an dieser Serie dran zu bleiben und sie wirklich bis zum Ende zu sehen. Zu Beginn konnte ich nicht ganz verstehen, weshalb die Serie so polarisiert hat (Anmerkung: Sie wurde in vielen Ländern als gefährlich eingestuft, Psychologen raten insbesondere Jugendlichen davon ab, sie am Stück zu sehen usw.), aber spätestens ab Folge 10 ist die Serie wirklich nichts für schwache Nerven. Die schlimmste Szene in Folge 13 habe ich mir übrigens auch gespart und nicht angesehen. Ich möchte nicht zu viel vorwegnehmen und verstehe auch die Kritik, die an der Serie geübt wird (kritisiert wird beispielsweise auch, dass die Protagonistin für sich in der Serie für einen krasseren Effekt die Pulsadern aufschneidet und sich nicht wie in der Romanvorlage mit Tabletten das Leben nimmt etc.), dennoch finde ich Serien wie diese im Gegenteil sogar sehr wichtig. Jene, die solche Szenen nicht in ihrer Schulzeit erlebt haben, können froh sein – in meinen Augen ist die Serie jedoch absolut realistisch und definitiv nicht zu weit hergeholt oder dramatisiert. Habt ihr sie schon gesehen und wie ist eure Meinung? Wer sich näher damit und mit der Kritik an der Serie befassen möchte, kann gerne z. B. einmal diesen Artikel anklicken und lesen.

Und sonst so

Anfang April war ich zum ersten Mal mit einer Instagram-Bekanntschaft (M., ich grüße dich) im Literaturhaus Hamburg, um mir das „Gemischte Doppel” anzusehen. NDR-Kultur-Redakteurin Annemarie Stoltenberg und Rainer Moritz (Leiter des Literaturhauses) stellen im Rahmen dieser quartalsweise stattfindenden Veranstaltung im Wechsel und auf sehr unterhaltsame Weise zahlreiche Neuerscheinungen vor – die Veranstaltung ist definitiv einen Besuch wert.

Und da sich das mit dem Kulinarischen hier irgendwie schon ein wenig eingebürgert habe: Ich habe für einen wichtigen Geburtstag erstmals eine Kinder-Bueno-Torte gebacken. Probiert das auch mal, wenn ihr Kinder-Bueno-Fans im Umfeld habt – die Torte macht optisch etwas her, ist leicht zuzubereiten (ihr braucht aber unbedingt einen Pürierstab, sonst wird das nichts) und schmeckt richtig lecker. Ich habe sie nach diesem Rezept zubereitet, allerdings nur eine statt vier Tüten Vanillezucker benutzt  – glaubt mir, das reicht vollkommen. Die vier (!) Packungen Kinder Buenos machen die Sahne süß genug … frohes Backen! (Wer möchte, kann natürlich den Teig auch selbst backen und keinen fertigen kaufen.)

schonhalbelf

  • Saskia

    Tote Mädchen lügen nicht schaue ich aktuell auch. Bin jetzt bei Folge 7 und merke, dass die Serie langsam Fahrt aufnimmt. Ich habe das Buch damals gelesen und finde die Geschichte auch sehr wichtig. Gerade Jugendliche sollten sich meiner Meinung nach damit auseinander setzen. Für sich allein gesehen, ist vielleicht nicht jedes der Erlebnisse dramatisch, aber das Herz bricht in kleinen Stücken… Unbedachtes Handeln kann so viel anrichten und die Schulzeit kann unheimlich grausam sein. Ich finde auch, dass die Serie sehr wirklichkeitsnah ist und wenn man sich zurückerinnert, an die eigene Kindheit und Jugend, fallen einem Situationen ein, in denen ähnliche Dinge vorgefallen sind. Vielleicht nicht bei einem selbst, aber man hat sie mitbekommen und schließlich abgetan. Da müssen wir alle viel sensibler werden.

    9. Mai 2017 at 22:14 Antworten

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