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Jussi Adler Olsen – Schändung

Wahrlich keine Neuentdeckung, aber dieser Thriller-Bestseller darf nicht fehlen. Ich habe mit der Reihe um Kommissar Mørck erst sehr spät begonnen (nämlich in diesem Jahr). Kann man als Fehler sehen, aber das Gute ist doch, dass noch so viele Teile ungelesen vor mir liegen …

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Inhalt kurz zusammengefasst

Kommissar Mørck widmet sich diesmal einem Doppelmord aus dem Jahre 1987: Ein Geschwisterpaar wurde brutal in einem Ferienhaus ermordet. Die Spur führt zu einem exklusiven Zirkel junger Schüler eines dänischen Privatinternats, die aus wohlhabenden und einflussreichen Familien stammen. Obwohl einer der Verdächtigen die Tat gestanden hat, wird der Fall neu aufgerollt.

Wie war’s?

Ich mag die Reihe bisher sehr gerne! Sie ist für mich genau die richtige Mischung aus Spannung, persönlicher Relevanz (geht es euch auch so, dass ihr Thriller dann am besten findet, wenn ihr persönliche Anknüpfungspunkte an die Geschichte habt?), Nebenplot (Privatleben des Kommissars) und Humor dank Mørcks Assistenten Assad.

Eine kurze Passage aus dem Buch

Mørck: „Und dann ist da noch etwas, Assad, was ich geklärt haben will: Sei doch so gut und sag mir, wann du zum Kriminalassistenten ernannt worden bist. Ich glaube, du solltest dich wirklich in Acht nehmen, wenn du dich als Polizeibeamter ausgibst. Es gibt einen Gesetzesparagraphen, nach dem das richtig streng geahndet wird. Paragraph 131, falls du es genau wissen willst. Du riskierst sechs Monate Knast.“
Assad zuckte leicht. „Kriminalassistent?“, sagte er, hielt eine Sekunde die Luft an, und fasste sich an die Brust, als wollte er die Unschuld schützen, die in diesem Moment angegriffen wurde. (…) „Niemals im Leben käme mir das in den Sinn“, sagte Assad. „Ganz im Gegenteil. Ich habe gesagt, dass ich Kriminalassistent-Assistent bin. Die Leute hören nicht richtig zu, Carl.“

schonhalbelf

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