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Buchneuerscheinungen im Dezember 2017

Mit diesem Artikel zu den Buchneuerscheinungen im Dezember 2017 sind wir auch schon bei Teil 12/12 angekommen für dieses Jahr! Auch wenn Bücher nach wie vor zu den beliebtesten Weihnachtsgeschenken gehören, ist die Zahl der Neuerscheinungen in diesem Monat eher gering – letztes Jahr habe ich im Dezember ganz auf einen Post verzichtet, diesmal habe ich ein bisschen geschummelt: Nur zwei der drei vorgestellten Bücher erscheinen im Dezember; das erste ist bereits im November als Taschenbuch erschienen (die Hardcover-Version ist bereits 2016 veröffentlicht worden) – macht aber auch nichts, oder? Es gibt so viele „alte” Bücher, denen man noch keine Beachtung geschenkt hat …

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1. Lori Ostlund – Das Leben ist ein merkwürdiger Ort

Wie oben schon angekündigt, habe ich bei diesem Roman ein wenig gemogelt, man möge es mir nachsehen. Kennt es von euch schon jemand? Ich freue mich über Meinungen! Und wenn es noch niemand von euch kennt: Umso besser, dann ist es nämlich quasi doch eine Neuerscheinung für uns.

„Für einen Neuanfang in San Francisco kündigt Aaron Englund seinen Job und verlässt seinen langjährigen Partner Walter. Doch Aaron holen Erinnerungen ein: an die Jahre als Außenseiter in einem kleinen Provinznest, an den Tod des Vaters, an seine Mutter, die eines Nachts mit dem Dorfpfarrer durchgebrannt und nicht mehr zurückgekommen ist. Aber auch an besondere Begegnungen mit seiner fanatischen Tante Jean, dem Griesgram Clarence oder der dicken Bäckerin Bernice – allesamt fremd in einer Welt, in der Anderssein nicht erwünscht ist …” (Quelle)

Das Leben ist ein merkwürdiger Ort / Lori Ostlund / Übersetzerin: Pieke Biermann / dtv / 2017 / 416 Seiten / ISBN: 978-3-423-14598-5 / Preis: 11,90 Euro / Jetzt online bestellen*

2. Robert Goolrick – Wenn Prinzen fallen

Eine für mich eher ungewöhnliche Empfehlung – wer mich kennt, weiß, dass ich am liebsten Romane lese, die so nahe wie möglich an dem Jahr dran sind, in dem ich mich befinde. Warum das so ist, kann ich selbst nicht begründen. Aber kommen wir zu dieser Geschichte aus den Achtzigern:

„New York der 80er Jahre: Rooney, der eigentlich künstlerische Ambitionen hat, muss erkennen, dass sein Talent nicht reicht. Stattdessen ergattert er einen Job als Trader bei einer Wall-Street- Firma und wird erfolgreich, geradezu absurd erfolgreich. Nichts scheint unmöglich für ihn und die anderen »Prinzen« von Manhattan. Skrupel, Moral, Integrität – Fehlanzeige. Hemmungsloser Hedonismus ist ihre Devise. Doch wer hoch fliegt, stürzt umso tiefer. Und nicht nur Rooney erlebt den Höllensturz. Viele der Weggefährten fallen dem exzessiven Lebensstil zum Opfer: Drogen, Alkohol und einer geheimnisvollen neuen Krankheit, die noch keinen Namen hat.” (Quelle)

Wenn Prinzen fallen / Robert Goolrick / Übersetzerin: Judith Schwaab / btb / 11.12.2017 / 288 Seiten / ISBN: 978-3-442-71567-1 / Preis: 10,00 Euro / Jetzt online bestellen*

3. Friedrich Ani – Nackter Mann, der brennt

Ha, noch mal ausgetrickst, wieder eine Taschenbuch- und keine richtige Neuerscheinung. An mir ist Friedrich Anis Krimi im Jahr 2016 vorbeigegangen, oder besser gesagt, ich an ihm. Dass ich zuletzt etwas von ihm gelesen habe, ist bestimmt zehn Jahre her, und es gibt keinen Grund dafür. Vielleicht steige ich mit diesem Exemplar wieder in seine Krimis ein?

„Im Alter von vierzehn Jahren flieht ein Junge aus dem süddeutschen Dorf Heiligsheim. Vierzig Jahre später kehrt er als Ludwig »Luggi« Dragomir zurück: Alkohol, Drogen und alle gegen sich und die anderen ausgefochtenen Kriege in Berlin konnten die Erinnerungen an den Missbrauch seiner Spielkameraden und seiner selbst durch die Honoratioren von Heiligsheim nicht verdrängen. Die Schuldgefühle, seine Freunde nicht beschützt zu haben, treiben ihn an. Seit seiner Anwesenheit verschwinden gleich mehrere ältere Herren, einige werden tot aufgefunden – ob durch Unfall oder Mord, das versucht Kommissarin Anna Darko
herauszufinden. Dabei gerät auch Ludwig ins Visier, weil er ein Verhältnis mit der Ehefrau eines der Vermissten hat – den er als Gefangenen im eigenen Haus malträtiert. Denn in Ludwig Dragomir hat Wut die Oberhand erlangt, und nun »durfte sie brennen« …” (Quelle)

Nackter Mann, der brennt / Friedrich Ani / Suhrkamp / 12.12.2017 / 223 Seiten / ISBN: 978-3518468272 / Preis: 10,00 Euro / Jetzt online bestellen* /

Eure Meinung?

Welches der drei vorgestellten Bücher ist euer Favorit? Oder freut ihr euch vielleicht auf ein ganz anderes, das im Dezember erscheint? Lasst es mich gerne wissen!

schonhalbelf

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