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Alexa von Heyden – Meine Sonne. Mein Mond. Meine Sterne.

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Inhalt kurz zusammengefasst

Sunny und Magnus trennen sich nach zwölf Jahren Beziehung. Sunny verlässt die gemeinsame Wohnung, die DIE Wohnung werden sollte und puzzelt in mühevoller Kleinarbeit die kleinen und großen Trümmer ihres Lebens wieder zusammen. Langsam aber sicher schafft sie es, ins Leben zurückzukehren und wieder nach vorne zu blicken.

Wie war’s?

Nach „Hinter dem Blau“ war ich sehr gespannt auf von Heydens zweiten Roman – im Gegensatz zu ihrem ersten Buch hat den Inhalt ihres zweiten Romans wohl nahezu jede(r) in abgeschwächter oder noch schlimmerer Form schon einmal durchlebt. In puncto Stil ähnelt es dem ersten Roman sehr (logisch, ist ja auch dessen Fortsetzung) und von Heyden beweist, dass sie auch über ein so „alltägliches“ Thema unterhaltsam schreiben kann. Der große Pluspunkt dieser Erzählung ist wohl der der Wiedererkennung – man leidet mit, kann die von ihr beschriebenen Situationen sehr gut nachvollziehen oder fühlt sich unbehaglich, weil man eine Spur zu viel an eigene Erfahrungen erinnert wird (und sei es nur in Bezug auf Sunnys Arbeitsleben…). Dennoch liest sich auch dieser Roman sehr schnell herunter und beschäftigt einen nicht für lange Zeit.
Dicker Minuspunkt: Das Lektorat! Dieses Buch toppt wirklich alles, was ich puncto „schlechtes Lektorat“ jemals gesehen habe. Ich habe aufgehört, die vielen, vielen, vielen Rechtschreib- und Tippfehler zu zählen. Sowas darf nicht in den Druck gehen und es tut mir für das Buch aufrichtig leid. Liebe Alexa: Schick‘ mir gerne deinen dritten Roman zum Korrekturlesen, wir bekommen das besser hin…!

Eine kurze Passage aus dem Buch

Magnus hat es zuerst ausgesprochen. Ich habe seinen Vorschlag angenommen, aber dabei geheult und mit dem Kopf geschüttelt. So ähnlich muss sich jemand fühlen, der unter Folter Mord gesteht: Man weiß, dass es nicht richtig ist, aber man will, dass das Gebrüll um einen herum endlich aufhört.

schonhalbelf

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